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LUNZ/SEE. Der Dorferneuerungsverein Lunz am See lud zum Vortrag von Reinhard Pekny über das Wildnisgebiet Dürrenstein in den Zellerhof ein. Über sechzig Gemeindebürger folgten der Einladung des Dorferneuerungsvereines und Raiffeisenbank Lunz am See zum Vortrag über das Weltnaturerbe Wildnisgebiet Dürrenstein in den Zellerhof.

Regionalbetreuerin Birgit Weichinger, Thomas Helmel, Geli Mayr (Dorferneuerungsobfrau), Joachim Mayr, Bürgermeister Martin Ploderer (ÖVP), Reinhard Pekny (Förster und Mitarbeiter in der Schutzgebietsverwaltung Wildnisgebiet Dürrenstein), Josef Schachner (Vizebürgermeister) Foto: Martin Ploderer

Reinhard Pekny, Förster und Mitarbeiter der Schutzgebietsverwaltung Wildnisgebiet Dürrenstein referierte über die geschichtliche Entstehung des noch bestehenden Urwaldes Mitteleuropas sowie die Aufgaben und Funktionen des im Juli 2017 ernannten UNESCO-Weltnaturerbes.

Vierhundert Hektar Urwald

3500 Hektar umfasst heute das Wildnisgebiet Dürrenstein, welches in der niederösterreichischen Eisenwurzen liegt. Davon sind vierhundert Hektar Urwald - ein echter Primärwald, welcher seit der Kaltzeit von forstlicher Nutzung verschont geblieben ist.

„Durch das nachhaltige Denken der Besitzer ist das Wildniesgebiet ein einzigartiger Rückzugsraum für zahlreiche, seltene Tiere und Pflanzen“, so Reinhard Pekny. Der Erhalt der Kulturlandschaft ist laut dem Referenten für den Fortbestand von Mensch und Natur wichtig. Speziell das Wildnisgebiet deckt viele Funktionen, von Freiluftlabor, Gen-Reservat bis hin zum Therapieraum und Erlebnisraum ab. Die Schutzgebietsverwaltung Wildnisgebiet Dürrenstein bietet Themenwanderungen im Wildnisgebiet an und verzeichnet jährlich bis zu hundert Exkursionen.

Das „Haus der Wildnis“, welches in Lunz errichtet wird, ist somit eine weitere Infothek über das Wildnisgebiet und übernimmt die Funktion des Bewahrens des Schutzgebietes sowie den Bildungsauftrag für Gäste, Bürger der Region und darüber hinaus. Die Besucher waren über den Vortrag von Reinhard Pekny restlos begeistert und haben eine vertiefende Sichtweise über das Wildnisgebiet Dürrenstein bekommen. Dorferneuerungsobfrau Geli Mayr und ihr Team freuten sich über den zahlreichen Besuch und werden das Projekt „Haus der Wildnis“ unterstützen.


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