MANK. In seiner letzten Sitzung konnte der bisherige Gemeinderat noch einen sehr erfreulichen Rechnungsabschluss einstimmig befürworten. Mit einem Überschuss von 671.000 Euro im ordentlichen Haushalt wurde das beste Ergebnis der vergangenen fünf Jahre erzielt. Eine sehr gute Basis für den neuen Gemeinderat, der sich am kommenden Freitag, 27. Februar um 19.30 Uhr im Rathaus konstituiert.
Finanz-Stadtrat Karl Kalteis (VP) konnte im Rahmen seine letzten Gemeinderatssitzung eine sehr positive Bilanz zum abgelaufenen Rechnungsjahr 2014 präsentieren. Bei den laufenden Einnahmen und Ausgaben im ordentlichen Haushalt 2014 wurde ein Überschuss von 671.000 Euro erzielt. Das Gesamtvolumen des ordentlichen Haushaltes hat mit 4,99 Millionen Euro ebenfalls einen Höchststand erreicht. Vor allem das niedrige Zinsniveau und steigende Ertragsanteile durch mehr Einwohner haben zum guten Ergebnis beigetragen. 567.000 Euro werden für außerordentliche Vorhaben wie Straßenbau, Sportanlage, Kanal- und Wasserleitungsbau oder Güterwege verwendet. 105.000 Euro stehen als Reserve für 2015 zur Verfügung. „Angesichts der Wirtschaftssituation in Österreich rechnen wir heuer mit weniger Ertragsanteilen als budgetiert“ so Kalteis. Auch im außerordentlichen Haushalt gibt es zahlreiche Überschüsse, die ins heurige Jahr mitgenommen werden. Der Schuldenstand konnte im Vorjahr um 547.337 Euro auf insgesamt 6,17 Millionen Euro reduziert werden. 2015 wird der Schuldenstand um insgesamt mehr als eine Million Euro weiter reduziert – vor allem die Rückzahlung der Zwischenfinanzierung Sportplatz durch den Grundverkauf wirkt sich hier aus. Ertragsanteile und Kommunalsteuer auf Rekordniveau Mit 2,41 Millionen Euro sind die Ertragsanteile die wichtigste Einnahmequelle – rund 47Prozent der Einnahmen kommen allein aus diesem Posten. Bei den Kommunalsteuer-Einnahmen ist mit 666.188 Euro ein neuer Rekordwert erzielt worden. Schuldenstand sinkt Die Pro-Kopf-Verschuldung ist von 2.158 Euro auf 1.987 Euro gesunken. Rund 60 Prozent der Schulden sind über laufende Einnahmen gedeckt, der Rest muss aus dem laufenden Budget bestritten werden. Der Prüfungsausschuss unter Obmann Herbert Zierlich (SP) hat den Rechungsabschluss ausführlich geprüft und dem Gemeinderat die Zustimmung empfohlen. Die ständig steigenden Sozialausgaben bewirken jedoch, dass der Spielraum nicht zu groß wird: in den jüngsten zehn Jahren hat sich der Beitrag der Gemeinde zu den Krankenhäusern verdoppelt und hat mittlerweile 657.000 Euro erreicht. Noch höher ist die Steigerungsrate bei der Sozialhilfe: waren im Jahr 2004 noch 194.000 zu zahlen, so waren es im Vorjahr knapp 442.000 Euro.
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