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Online Redaktion, 22.12.2018 09:23

MANK. „Der GVU Melk begrüßt den EU-Vorstoß zum Verbot von Einwegplastik“, betont Alois Hubmann, Geschäftsführer des GVU Melk.

Foto: GVU Melk
Foto: GVU Melk

Die österreichische Ratspräsidentschaft hat vor Kurzem verkündet, dass sich das Europaparlament und die EU-Staaten auf ein Verbot geeinigt haben. „Niederösterreich liegt im bundesweiten Spitzenfeld bei der Trennung von Abfällen. Rund 71 Prozent Trennquote zeigen das vorbildliche Engagement der Melker. Die Maßnahme gegen die Plastikflut ist weitere Motivation, dass wir uns gemeinsam mit der Bevölkerung für einen sauberen Bezirk einsetzen“, führt betont Hubmann.

Sauberhafte Feste: 100.000 Plastikbecher und über 25 Tonnen Kunststoffabfälle eingespart

Verboten werden ab 2021 Produkte, für die es bereits nachhaltigere Alternativen zu Plastik gibt, dazu zählen Wattestäbchen, Teller, Besteck, Strohhalme und Luftballonstäbe. Außerdem soll der Verbrauch von Produkten, für die es eine solche Alternative noch nicht gibt, spürbar reduziert werden. Dazu gehören Plastikbecher und Lebensmittelverpackungen. „Bei unserer Initiative 'Sauberhafte Feste' konnten wir seit Beginn der Initiative schon 100.000 Plastikbecher und über 25 Tonnen Kunststoffabfälle einsparen“, weist Hubmann auf bereits gesetzte Aktivitäten hin.

Plastikthema frühzeitig aufgegriffen: GVU Melk unterstützt Projekte und zukünftige Initiativen

Die Richtlinie sieht ebenso vor, dass Hersteller von Kunststoffprodukten in Zukunft einen Beitrag zu den Kosten für die Sammlung und das Verwerten ihrer Produkte leisten. Ein weiterer Punkt der Einigung sind die Sammelquoten: Für Einwegflaschen ist bis 2025 eine Sammelquote von 77 Prozent und bis 2029 von 90 Prozent vorgesehen. „Mit dem Ziel, dass Produzenten von PET-Einwegflaschen bis 2025 einen Anteil an Kunststoffrezyklaten von mindestens 25 Prozent in ihren Produkten verwenden müssen, wird zudem das Recycling unterstützt. Hier kommt der kommunalen Abfallwirtschaft eine wesentliche Rolle zu. Wir werden hier einen wertvollen Beitrag leisten“, betont Hubmann abschließend.


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