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MANK. Am vergangenen Samstag wurde das umgebaute Biomasse-Heizwerk der EVN mit einem Tag der offenen Tür eröffnet.

Gerhard Karner, Manfred Fuchs, Franz Waxenecker, Bernhard Leonhardberger, Hannes Greßl, Gerhrd Sacher und Martin Leonhardsberger Foto: Stadtgemeinde

Hunderte Manker nutzten bei Traumwetter die Gelegenheit, um das größte Klimaschutz-Projekt in Mank zu sehen. Am Vormittag wurde mit einem kleinen Festakt die Eröffnung vorgenommen. 1995 ging die Anlage in Betrieb, nach 25 Jahren wurden ein neuer Biomasse-Heizkessel mit 2,5 Megawatt Leistung, ein 150 Kubikmeter großer Pufferspeicher und eine neue Abgasreinigung installiert. Rund 1,8 Millionen Euro investierte die EVN in die Sicherstellung der Fernwärmeversorgung für Mank für die kommenden Jahrzehnte. „Das Manker Fernwärmenetz ist elf Kilometer lang, rund 500 Haushalte werden versorgt und jährlich 2.000 Tonnen CO2 eingespart“, berichtete EVN-Wärme Geschäftsführer Gerhard Sacher.

Unter den Top Ten

Durch regionale Lieferanten wird eine Wertschöpfung von 200.000 Euro erzielt. VP-Bürgermeister Martin Leonhardsberger dankte für den Weitblick seiner Vorgänger vor 25 Jahren und ging auf die zahlreichen Klimaschutz-Aktivitäten der Stadt ein. „Mank zählt heute zu den Top 10 Umweltgemeinden in NÖ“, so Leonhardsberger. Auch der 2. VP-Landtagspräsident Gerhard Karner lobte das Engagement in Mank. Eine kleine Ehrung gab es für jene vier Landwirte, die in zweiter Generation die Anlage täglich betreiben: Bernhard Leonhardsberger, Hannes Greßl, Manfred Fuchs und Franz Waxenecker. Die Segnung der Anlage übernahm der Loosdorfer Pfarrer Zenon Pajak, für die musikalische Umrahmung sorgte die Stadtkapelle Mank. Für alle Gäste gab es kulinarische Schmankerl vom Gasthaus Riedl-Schöner.


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