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Online Redaktion, 26.04.2019 14:19

MARBACH. Die Jahre 2002 und 2013 brannten sich ins kollektive Gedächtnis der Marbacher, denn Hochwasser zerstörten viele ihrer Häuser. Nach zweijähriger Bauzeit steht der Flutenschutz nun kurz vor seiner Fertigstellung. Am 14. Juni wird Eröffnung gefeiert.

Fotos: Gemeinde
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Der Donaupegelstand schwoll in den Jahren 2002 und 2013 jeweils auf über zehn Meter an – der Schaden, den die Fluten anrichteten, wird insgesamt auf rund 30 Millionen Euro beziffert. Nun sind hundertjährige Hochwasser-Katastrophen in Marbach Geschichte, denn nach zweijähriger Bauzeit steht die Schutzanlage vor ihrer Vollendung.

„Lebensnotwendiges“ Projekt

„Der Hochwasserschutz ist für die Gemeinde lebensnotwendig“, betont SP-Bürgermeister Anton Gruber die Bedeutsamkeit. „Der Bau fügt sich gut in das Ortsbild ein. Wir haben schon viele positive Rückmeldungen bekommen, was die Gestaltung betrifft“, freut sich der Ortschef. Rund 160 Liegenschaften schützt die Anlage, in die 18,5 Millionen Euro investiert wurden. „Veranschlagt wurden 19,8 Millionen Euro, es ist uns aber aus derzeitiger Sicht gelungen, 1,3 Millionen Euro einzusparen“, so der Ortschef. Die Gemeinde muss 12,5 Prozent der Kosten stemmen, den Rest übernehmen Bund und Land. Das erste Ansuchen für einen Schutzbau stellte die Gemeinde bereits im Jahr 2002, nun, 17 Jahre später, hat Marbach endlich seinen Hochwasserschutz. Offiziell eröffnet wird das Jahrhundertprojekt am 14. Juni.


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