Lerncafés sind eine wichtige Stütze
MARCHTRENK. Wie wichtig die Unterstützung der Caritas-Lerncafés für Kinder und Jugendliche ist, zeigt sich gerade in Krisenzeiten. Obwohl die sechs Lerncafés vorübergehend geschlossen sind, gibt es in Wels, Marchrenk, Linz, Vöcklabruck und Steyr trotzdem weiterhin Unterstützung bei den Schulaufgaben.

„Das Lernen per Laptop, Handy, über Zoom läuft überraschend gut, die Freiwilligen sind zum einen absolut lernbegeistert und engagiert und laut Aussage einer Freiwilligen auch froh, in dieser Zeit eine sinnvolle Aufgabe zu haben“, berichtet Birgit Huber, Leiterin des Lerncafés Marchtrenk. Sie betont: „Hier ein dickes Danke und Lob an alle, die sich hier einbringen!“
Große Dankbarkeit
Die meisten Familien und Kinder nehmen das Angebot dankbar an, weil diese Zeit für viele Familien, vor allem mit kleinen Kindern, Betreuung zuhause, Lernhilfe, Unsicherheit und Angst, vielleicht auch Sorge um den eigenen Job, sehr herausfordernd ist. „Wir bekommen viele sehr dankbare Rückmeldungen und merken auch, dass die Kinder und Jugendlichen zum Großteil sehr fleißig sind und dankbar bei schweren Aufgaben eine Hilfestellung und Erklärung zu haben“, berichtet Huber von ihren ersten Eindrücken. Sie und ihr Team versuchen auch die Familien ein bisschen aufzuheitern, zum Beispiel mit Rätseln, für deren Lösung es nach der „Coronazeit“ kleine Belohnungen geben wird.
Jeden Abend eine Geschichte
Hin und wieder gibt es auch lustige Witze per Handy und jeden Abend eine Gute-Nacht-Geschichte. „Ich lese aus dem Buch „Wiedersehen mit Vamperl“ von Renate Welsh jeden Abend einige Seiten, nehme sie mit dem Diktiergerät auf und versende sie dann an die Lerncafé-Kinder“, erzählt Huber. Bei ihren Schützlingen kommt das sehr gut an: „Unser Kleiner freut sich jeden Abend deine Stimme zu hören“, so die Antwort einer dankbaren Mutter.


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