Ein lang ersehnter Wunsch: Spatenstich startete Schulneubau
MATTIGHOFEN. Nachdem bis auf den denkmalgeschützten Teil das alte Volksschulgebäude und der Festsaal bereits dem Erdboden gleichgemacht wurden, starteten jetzt die Arbeiten für Neubau und Sanierung.

Es brauche drei Dinge, damit Schule funktioniert, erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer beim Spatenstich am 11. September. Dies seien die Pädagogen, die Kinder und geeignete Räumlichkeiten. Bei letzterem Punkt bestand in der Volks- und Sonderschule Mattighofen bereits dringender Handlungsbedarf. Das Gebäude war baufällig und nicht mehr zeitgemäß. Nach langjährigen Diskussionen – und viele meinen auch Versäumnissen – konnte die Sanierung der Sonderschule sowie der Neubau der Volkschule und des Stadtsaales, für die rund drei Jahre vorgesehen sind, jetzt starten. Dies sei vor allem gutem Willen und viel Ehrgeiz zu verdanken, meinte der Landtagsabgeordnete Franz Weinberger, denn das Projekt war ursprünglich nicht im aktuellen Schulbauprogramm vorgesehen. „Ein lang ersehnter Wunsch der Gemeinde und der Bevölkerung geht in Erfüllung“, freute sich Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer, der in seiner Rede um Verständnis für die umstrittenen Containerklassen am Volksschulparkplatz bat. Mattighofen sei nicht die erste Gemeinde, die den Schulbetrieb während Bauarbeiten in Container verlegen muss. Zudem gebe es selbstverständlich Bemühungen, den Unterricht so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Dabei helfen sollen enge Absprachen mit den Baufirmen, die sehr laute oder störende Arbeiten außerhalb der Unterrichtszeiten durchführen wollen.


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