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MAUTHAUSEN. Die Bilanz des Tourismusverbandes Mauthausen für 2015 kann sich durchaus sehen lassen. Bei den Nächtigungen durfte man sich über ein Plus von 15 Prozent freuen. Nun soll der Donaumarkt nicht nur bei Radfahrern, sondern auch bei Schiffsreisenden zum Hotspot werden.

Der erste Radfahrer konnte vergangene Woche nach der Eröffnung bereits das Angebot des neuen Selbstbedienungs-Infopoints nutzen. Foto: Primeßnig

Der Donaumarkt ist bei Radfahrern eine beliebte Station und durch die Gedenkstätte kommen vor allem viele Tagesgäste in Bussen. Zusehen muss man aber, wie den Sommer über Massen von Touristen auf Kreuzfahrtschiffen an Mauthausen vorbeischippern. Erste Gespräche mit Reiseveranstaltern gab es bereits. Jetzt will man dranbleiben, verrät Tourismusverbandsobmann Gottfried Kraft. „Wir arbeiten daran, dass Mauthausen auch so ein Hotspot an der Donau wird wie Linz oder Grein. Es gilt dabei natürlich auch, das Hinterland miteinzubinden“, so Bürgermeister Thomas Punkenhofer, „es gibt bereits Überlegungen, die Gedenkstätte in das Ausflugsprogramm der Kreuzfahrten miteinzubinden.“

Und da will natürlich auch der Tourismusverband gerüstet sein. Soeben wurde die Infostelle am Heindlkai als SB-Point neu eröffnet. Den Besuchern werden dort jede Menge Infos und auch gratis W-Lan geboten. Zusätzlich ging auch gerade eine neue Microsite online, die in drei Sprachen alle wichtigen Infos über Mauthausen bereithält. Als nächsten Schritt möchte man im Schloss Pragstein das Erdgeschoß adaptieren, damit auch barrierefrei Ausstellungen angeboten werden können. Bereits sehr erfolgreich ist man mit den Nachtwächter- und Segwaytouren, das Programm findet man auf www.mauthausen.info


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