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"Wir wollen uns mit den Gegnern auf einen Tisch setzen und nach Lösungen suchen"

Mag. Melanie Mai, 17.07.2019 07:14

MAUTHAUSEN. Die Bürgerintiative „DoNeubrücke“ zeigt Verständnis für die Anrainer, die bei einer möglichen Trasse betroffen sind. Sie wollen sich nun mit den Gegner an einen Tisch setzen und eine Lösung finden, mit der alle einverstanden sind. 

Derzeit fahren 22.500 Pendler täglich über die Brücke. Foto: mai
Derzeit fahren 22.500 Pendler täglich über die Brücke. Foto: mai

„Fakt ist, dass die jetzige Donaubrücke 2027 abgerissen und vollkommen neu saniert werden muss. Bis dahin muss die neue Brücke stehen“, so Obmann der Bürgerinitiative, Johannes Hödlmayr. In Niederösterreich herrscht momentan Aufregung um die, vor ein paar Wochen, vorgestellten Trassenvarianten. Sie befürchten eine Transitroute, Lärm und haben auch ökologische Bedenken aufgezeigt. Doch bei diesem Projekt gehen die Gemeinschaftsinteressen vor die Interessen der Einzelnen. Die Gegner fordern anstatt einer neuen Brücke eine Entschärfung des Ampel-Nadelöhrs bei der Auffahrt Nord, die Anpassung der jetzigen Brücke und eine Einbeziehung der Pyburg­umfahrung. „Fakt ist aber, dass die alte Brücke auch nach größtmöglicher Sanierung nicht die prognostizierten regionalen Verkehrsströme aufnehmen kann“, so Hödlmayr.

„Pendler verdienen es nicht, sinnlos im Stau zu stehen“

Auch der Aufschrei, dass nur Unternehmer von der neuen Brücke profitieren würden, sieht die Bürgerinitiative als falsch an. „Wir kämpfen nicht für Großbetriebe, sondern für alle regionalen Pendler. Sie alle haben es nicht verdient, sinnlos im Stau zu stehen“, betont Josef Scheuchenegger von der Firma Engel.Für den Verein ist die Variante durch den Raader Wald die einzig sinnvolle Möglichkeit - auch unter Berücksichtigung der ökologischen Probleme. „Aber egal welche Trasse schlussendlich umgesetzt wird, wir müssen schauen, dass die betroffenen Anrainer bestmöglich vor Lärm und Schmutz geschützt werden“, so die Sprecher der DoNeubrücke. „Im Sinne von „durch“s Reden kommen die Leut“ zaum“ wollen wir uns mit den Gegner an einen Tisch sitzen und eine Lösung finden, die eine breite Akzeptanz findet“, so Hödlmayr. Mehr Infos gibt es auf www.doneubruecke.jetzt 


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Franz
Franz
18.07.2019 07:47

Schmutz

Wie wollen uns denn die Herren vor dem "Schmutz" schützen. A Sackal fürs Gackerl vielleicht. Jeder muß ein Sackerl hinten an den Auspuff kleben und die Abgase Zuhause im Restmüll entsorgen. LOL . Aber wie sieht es mit dem Reifenabrieb(Feinstaub) aus?

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Minister
Minister
18.07.2019 06:45

Artikel

Eben weil die Pendler nicht mehr im Stau stehen sollen, muß eine Lösung am Bestand her. Ein neue Brücke + Anschluß dauer noch ewig. Alle vorgestellten Varianten verlagern den Stau nur nach St. Valentin. Das hat NÖ bis auf Landesebene erkannt, und somit wird es keine schnelle Brücke geben. P.S: Es ist auch keine neue Brücke Notwendig, da die alte Infrastrucktur 30000 Auto locker aufnehmen kann! Allerdings müssen die Kreuzungen angepasst werden!!!

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VerKehr
VerKehr
18.07.2019 06:27

Trasse

Nur damit jeder Bescheid weiß! Die Variante durch den Raader Wald verläuft zufällig genau an der ehemaligen Hartl- Schottergrube entlang, die Hr. Hödlmayr zum Großteil besitzt und wo er kürzlich einen weiteren Teil gekauft hat. Dort will er seit Jahren einen Autoabstellplatz errichten, scheitert aber an der Zufahrt, die durch ein dichtes Ortsgebiet verläuft. Alles klar!

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Clemens
Clemens
18.07.2019 06:18

Donaubrücke

Hallo! Diese polemische Angstmacherei ärgert mich maßlos! Hier sind sehr viele Falschaussagen im Bericht: Es stimmt nicht das die Brücke die Verkehrsströme nicht aufnehmen kann. Natürlich sollte sie im Zuge der Sanierung 2027 verbreitert und mit einem Fuß und Radweg ausgestattet werden. Das ist auch im laufenden Betrieb möglich!! Laut Brückendirektion Oberösterreich kann auf die bestehenden Pfeiler problemlos eine solche breitere Brücke "montiert" werden!

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Clemens
Clemens
18.07.2019 06:14

Donaubrücke

Hallo! Hier sind sehr viele Falschaussagen im Bericht: Es stimmt nicht das die Brücke die Verkehrsströme nicht aufnehmen kann. Natürlich sollte sie im Zuge der Sanierung 2027 verbreitert und mit einem Fuß und Radweg ausgestattet werden. Das ist auch im laufenden Betrieb möglich!! Laut Brückendirektion Oberösterreich kann auf die bestehenden Pfeiler problemlos eine solche breitere Brücke "montiert" werden!