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MEHRNBACH. Pascal Rauchenecker vom HSV Ried hat sich am Sonntag mit klaren Siegen in beiden Läufen auf dem Garnisonsübungsplatz überlegen die Staatsmeisterschaft in der Motocross-Königsklasse gesichert.

  1 / 3   Pascal Rauchenecker (M.) mit dem Tages-Zweiten Michael Kratzer (l.) und dem Dritten Alexander Banzirsch (Foto: Tips/Horn)

Auch sonst verlief das Motocross-Wochenende für den veranstaltenden HSV Ried fast perfekt. Etwa 2.500 Zuschauer an beiden Tagen, weitere Podiumsplätze für HSV-Fahrer, wenig Stürze, eine tolle Freestyle-Show sowie eine Autogrammstunde mit Rallye-Dakar-Sieger Matthias Walkner rundeten das gelungene Wochenende ab.

Überlegener Rauchenecker

Pascal Rauchenecker fuhr der Konkurrenz schon im ersten Lauf davon. Als er mit 44 Sekunden Vorsprung ins Ziel kam und sich den Titel damit vorzeitig gesichert hatte, wurde er gleich nach der Ziellinie schon von seinen Fans und Freunden erwartet und mit Sekt geduscht.

Lauf zwei war nur noch die Kür – aber die geriet zu einer Demonstration seiner Überlegenheit. Nach 25 Minuten und zwei Runden kam er mit einem Vorsprung von mehr als einer Minute ins Ziel.

Rauchenecker ist der erste Fahrer in der Geschichte der MX-Open-Staatsmeisterschaft, der 16 von 18 Läufen gewinnen konnte – und am 8. September folgen in Oberdorf noch zwei Läufe.

Podiumsplätze

Grund zum Jubeln hatte auch Alexander Banzirsch (Husqvarna): Mit Platz zwei im zweiten MX-Open-Lauf und Rang drei in der Tageswertung konnte er im Heimrennen seinen ersten Podiumsplatz feiern. Der dritte MX-Open-Fahrer des HSV, Manuel Bermanschläger, konnte ebenfalls zufrieden sein: Er wurde mit zwei fünften Plätzen Tages-Sechster.

In der Jugendklasse verpasste Maximilian Ernecker zwar sein Ziel von zwei Siegen, mit zwei dritten Plätzen war er aber bester Österreicher.

Bereits am Samstag hatte der HSV Ried in der 5. Österreichischen Int. Vereins- und Clubmeisterschaft Platz zwei geholt und musste sich dabei nur dem MSC Rietz geschlagen geben. An dem Bewerb nahmen 40 Teams mit 160 Fahrern teil.


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