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Melk. In Schönbühel-Aggsbach, Bezirk Melk, kam es Montagnachmittag auf einem Passagierschiff zu einem Brand. Das Rote Kreuz stand mit zahlreichen Mitarbeitern im Einsatz, um einerseits die Verletzten zu versorgen, andererseits die unverletzten Passagiere zu unterstützen.

  1 / 2   Das Rote Kreuz Krems versorgte nach dem Schiffsunglück auf der Donau die 189 unverletzten Passagiere, die von einem anderen Kreuzfahrtsschiff aufgenommen worden waren. Fotocredit: OeRK/Eveline Gruber

Die acht Verletzten wurden umgehend ans Ufer gebracht und dort von 17 bereits wartenden Rotkreuz-Mitarbeitern in Empfang genommen, versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Zwei der Patienten wurden mit Notarzthubschraubern transportiert, alle Verletzten hatten Rauchgasvergiftungen unterschiedlicher Schweregrade.

Gäste aus Spanien

Die nicht verletzten Passagiere wurden von einem zweiten Schiff an Bord genommen und nach Dürnstein gebracht. An der Ankunftsstelle in Dürnstein wurden die aus Spanien stammenden Gäste von 70 Rotkreuz-Mitarbeitern und fünf Notärzten übernommen. Nach einer Untersuchung wurden die Gäste und die Crew-Mitglieder mit zwei Bussen und zwei Bummelzügen zur Feuerwehr Dürnstein gebracht. Dort war vom Roten Kreuz bereits für die Versorgung der Passagiere Vorsorge getroffen worden.

In Dürnstein versorgt

An der Feuerwehr-Dienststelle in Dürnstein wurden die Gäste dann auch noch weiterhin durch zehn Rotkreuz-Kriseninterventions-Mitarbeiter, 39 Rotkreuz-Mitarbeiter und zwei Ärzte betreut. Es wurden Getränke, Imbisse und Spiele organisiert. Später wurde vom Roten Kreuz ein warmes Abendessen organisiert, welches das Hofbräuhaus Krems zubereitet hatte. Insgesamt wurden 189 Menschen, darunter auch Kinder versorgt. Nach Essen und Versorgung konnten die Schiffspassagiere in Reisebussen die Fahrt fortsetzen.


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