Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MELK. Vorerst noch unbekannte Täter brachen am 7. November 2017, in der Zeit zwischen 23.10 und 23.45 Uhr in ein Firmenobjekt im Stadtgemeindegebiet von Melk ein und schnitten mit einem am Tatort aufgefundenen Winkelschleifer den Tresor auf. Aus diesem stahlen sie einen fünfstelligen Eurobetrag.

Fotos: LPD NÖ
  1 / 2   Fotos: LPD NÖ

Die Amtshandlung wurde vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Diebstahl, übernommen. Aufgrund umfangreicher Ermittlungen konnte ein Tatzusammenhang mit einer Firmeneinbruchsserie in der Steiermark hergestellt werden. Die weiteren Erhebungen ergaben, dass die Tätergruppe für mindestens 29 Einbruchsdiebstähle in Firmen, Geschäfte und Büros in Niederösterreich und der Steiermark verantwortlich sein dürfte, die in zwei Serien verübt wurden. Die erste Serie fand in der Zeit von 5. bis 7. November 2017 und die zweite Serie in der Zeit von 20. bis 23. November 2017 statt. Dank weiteren Ermittlungsmaßnahmen und einem Zeugenhinweis konnte schließlich das Täterfahrzeug ermittelt werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Verbindungsbeamten des BM.I in Sofia (BG) und den bulgarischen Ermittlungsbehörden konnte eine siebenköpfige Tätergruppe namentlich ausgeforscht werden. Zwei tatverdächtige bulgarische Staatsbürger im Alter von 34 und 36 Jahren konnten am 17. Jänner 2018 von Kriminalbeamten in Wien festgenommen werden. Die beiden zeigten sich umfassend geständig und bestätigten die Namen weiterer fünf beschuldigter Männer. Die beiden wurden nach Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten in die dortige Justizanstalt eingeliefert. Gegen die weiteren Beschuldigten wurde von der Staatsanwaltschaft St. Pölten ein europäischer Haftbefehl erlassen. Ein 34-jähriger Beschuldigter wurde am 17. Jänner 2018 aufgrund einer nationalen Festnahmeordnung von den deutschen Polizeibehörden festgenommen. Der 34-jährige verbüßt zurzeit in Deutschland eine Haftstrafe. Nach Verbüßung dieser Haftstrafe wird er nach Österreich ausgeliefert werden. Ein 20-jähriger und ein 21-jähriger wurden am 30. Jänner 2018 in Sofia festgenommen. Ein 53-jähriger Beschuldigter wurde am 12. Februar 2018 ebenfalls in Sofia festgenommen. Die drei Beschuldigten wurden Anfang März nach Österreich ausgeliefert und in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Über die fünf Beschuldigten wurde von den Justizbehörden die Untersuchungshaft verhängt. Ein 31-jähriger Beschuldigter befindet sich zurzeit noch auf der Flucht.

Die bulgarische Tätergruppe verursachte bei den Einbrüchen eine Gesamtschadenssumme von rund 209.000 Euro, die Beute betrug rund 110.000 Euro.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden