Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

SÜDLICHES WALDVIERTEL. Die „Lernende Region Südliches Waldviertel – Nibelungengau“ will ihr Bildungsangebot für Erwachsene optimieren. Eine Umfrage zeigt, dass die Distanz zu Kursorten und fehlende Informationen Hemmschwellen für potentielle Kursteilnehmer sind. Im Herbst starten nun Online-Sprachkurse, welche im Bildungsangebot der „Lernenden Region“ Südliches Waldviertel zu finden sind.

Foto: Volkshochschule Südliches Waldviertel
Foto: Volkshochschule Südliches Waldviertel

Von September 2016 bis Oktober 2017 führte die „Lernende Region Südliches Waldviertel – Nibelungengau“ eine Umfrage zur Erwachsenenbildung in der Region durch. Ziel war es, herauszufinden, wie stark der Wille zur Weiterbildung bei der Bevölkerung ist und welche Weiterbildungsmaßnahmen in Zukunft gefragt sind. Die Ergebnisse wurden anhand von persönlichen Interviews, Online-Fragebögen und persönlicher Befragungen von Kursteilnehmern erhoben. Mehr als 400 Personen wurden befragt. Sie interessieren sich am stärksten für Gesundheits- und Bewegungsangebote, gefolgt von Kursen zur beruflichen Weiterbildung, Persönlichkeitsbildung und Hobbykursen. Sprachkurse und EDV-Seminare waren bei der Umfrage nur für knapp ein Fünftel der Teilnehmer gefragt. Warum einige der Teilnehmer noch keine Angebote der „Lernenden Region Südliches Waldviertel – Nibelungengau“ genutzt haben? Die Hauptgründe waren das fehlende passende Angebot, zu wenig Information über die Veranstaltungen und die Distanz zu den Kursorten. Die „Lernende Region Südliches Waldviertel – Nibelungengau“ will jetzt Maßnahmen schaffen, um die Anzahl der Kursteilnehmer zu stärken und die Erreichbarkeit der Kursorte zu erleichtern. „Wir haben experimentiert, in welcher Art und Weise diese Wissensvermittlung stattfinden kann. Mit einer Kombination von E-Learning und gewöhnlichen Kursen wollen wir eine neue Form des Lernens schaffen“, erklärt Direktorin Tanja Wesely von der Volkshochschule Südliches Waldviertel. Wenn die Qualität der Kurse erhalten bleibt, stehen dem Online-Experiment auch die Teilnehmer der Umfrage positiv gegenüber. Ein erstes Projekt wird ab dem Herbstsemester bereits von den niederösterreichischen Volkshochschulen eingeführt: die virtuelle Volkshochschule. Ziel ist es, Bildungsinteressierte, die nicht in der Nähe des Kursstandortes leben oder aus zeitlichen Gründen nicht teilnehmen können, in das Bildungsprogramm miteinzubinden.

Sprachen via Skype lernen

Vier niederösterreichische Volkshochschulen (Krems, Korneuburg, Südliches Waldviertel und Baden) setzen die ersten Schritte in Richtung digitaler Unterricht. Erstmals werden Sprachkurse in Ungarisch, Kroatisch, Polnisch und Arabisch via „Skype“ gehalten. „Zurzeit werden Online-Sprachkurse angeboten, die jene potentiellen Kunden buchen können, welche in ihrer Umgebung keine Möglichkeit haben, einen VHS-Kurs zu besuchen, da entweder die gewünschte Sprache nicht angeboten wird oder weil es aus zeitlichen Gründen nicht möglich ist. Wir denken dabei auch an junge Eltern, an Pflegende, an Erkrankte oder Reisende“, erklärt Wesely.

Die Kursteilnehmer können sich von zuhause aus in den Kurs „einloggen“. Dazu benötigen sie lediglich einen PC mit Internetverbindung, eine Web-Kamera mit Mikrofon und sollten den Umgang mit dem Programm „Skype“ beherrschen. 

Nähere Informationen unter www.lernenderegion.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden