Laura will gehen lernern
ST. OSWALD. Lauras größter Wunsch gehört für die meisten Menschen zur Selbstverständlichkeit: sie möchte eines Tages gehen können. Auf Grund einer angeborenen Erkrankung gestalten sich allerdings sämtliche Entwicklungen des Bewegungsapparates als mühsame Herausforderung. Tips möchte Laura bei ihrem großen Wunsch ein klein wenig unterstützen.

Die siebenjährige Laura Muttenthaler ist ein fröhliches und aufgewecktes Kind. Doch das Mädchen aus St. Oswald muss für jeden kleinen Fortschritt hart arbeiten und kämpfen. „Laura kam als gesundes Kind auf die Welt. Doch nach einigen Monaten entdeckten wir Auffälligkeiten und starteten mit diversen Untersuchungen“, beginnt Barbara Muttenthaler ihre Leidensgeschichte zu erzählen. Nach langem Bangen kam schließlich die niederschmettende Diagnose „Infantile Zerebralparese“. „Für uns brach damals eine Welt zusammen, wir waren am Boden zerstört obwohl wir gar nicht wussten, was mit dieser Krankheit alles auf uns zukommen wird“, so Papa Martin aus Losenegg. Unter Infantile Zerebralparese versteht man eine komplexe Bewegungsstörung. Die dadurch hervorgerufene Behinderung ist charakterisiert durch Störungen des Nervensystems und der Muskulatur im Bereich der willkürlichen Motorik. Nach der Diagnose folgten unzählige Therapien und Untersuchungen, zwei Mal wöchentlich erhält sie, seit einigen Jahren, zusätzlich eine Kombination aus Ergo-Logo- und Physiotherapie in Waldhausen. Laura kann auf Grund ihrer Erkrankung nicht gehen und ist auf ihren Rollstuhl angewiesen. „Das war eines der schrecklichsten Tage in meinem Leben, als dieser Rollstuhl das erste Mal in unserer Wohnküche stand“, erinnert sich die Zweifachmutter.
Lauras größter Wunsch
„Unser Haus ist nicht barrierefrei. Wenn ich Laura mit dem Auto nach Hause bringe, muss ich sie eine Etage hinauftragen, dann kommt der Einkauf dran. Auch in der früh, ziehe ich sie an und trage sie von ihrem Zimmer in das Wohnzimmer. Dann wartet sie, bis ich das Frühstück, die Jause für die Schule gemacht habe und Oliver für die Schule bereit ist. Daher hat sie gelernt zu warten. Dazu kommt, dass Laura immer größer und schwerer und das tragen immer mehr zur Belastung wird“, so die St. Oswalderin. Daher haben die Muttenthalers allesamt einen einheitlichen Wunsch: „Unser größter Wunsch wäre es, wenn unsere Laura eines Tages neben uns an der Hand gehen könnte“, so die Familie unisono. Dafür sind aber viele kostenaufwendige Therapien und Behelfe von Nöten, die die junge Familie teilweise an ihre finanziellen Grenzen stoßen lässt.
Spenden für Laura
Für Lauras größten Traum wurde daher ein Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Region Melk eingerichtet.
Bank: Raiffeisenbank Region Melk
IBAN: AT613265100003875051
BIC: RLNWATWW651
Hinweis: die Beträge auf dieses Konto sind nicht steuerlich absetzbar.


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