Loosdorf ist der große Gejagte
Der Titelaspirant in dieser Liga ist einmal mehr Loosdorf. Mit Jürgen Schoderböck ist ein zusätzlicher Torgarant beim ASK untergekommen. Ein Mosaikstein, der den Titel ein Stück greifbarer macht. Dafür ist Scheibenpflug nicht mehr Trainer.

Bei Loosdorf rückte Alfred Höfler als Kampfmannschaftstrainer nach. Denn Michael Scheibenpflug heuerte wieder bei der Akademie St. Pölten an, ist nur mehr Berater beim ASK. Neo-Trainer Höfler erwartet sich einen schweren Kampf um den Titel: „Wir wollen wieder im ersten Drittel mitspielen. Es ist natürlich viel vom Saisonstart und den Verletzungen abhängig. Die Meisterschaft kann man natürlich nicht erzwingen, daher wollen wir vorerst schauen, dass wir guten Fußball spielen.“ Im Titelkampf überlässt Höfler die Favoritenrolle anderen: „Topfavorit bei uns ist wieder Pressbaum, aber auch SC St. Pölten, Markersdorf, Kapelln und Mank schätze ich stark ein.“ Mit einer Strafraumkobra in Person von Jürgen Schoderböck ist aber ein gutes Argument für den Meistertitel bei den Loosdorfern.
Mank möchte gesicherten PlatzDer Gebietsliga-Absteiger Mank möchte eine Etage tiefer durchstarten und sich konsolidieren. Trainer Harald Schagerl: „Alle ziehen mit, man sieht, dass die Jungs motiviert sind. Auch die Zugänge haben sich gut eingelebt.“ Als Saisonziel gab der Übungsleiter „einen ruhigen Herbst mit einem gesicherten Platz“ aus. „Damit wir im Frühjahr ohne Druck spielen und vermehrt junge Spieler einbauen können.“ Zum Saisonstart steht das Derby gegen Leonhofen an. „Es gibt nichts Besseres. Da brauchst du niemanden motivieren“, freut sich Schagerl.
Mittelfeldplatz für LeonhofenDer FCL, unter dem neuen Trainer Mario Gally (er folgte dem nach Saudi Arabien ausgewanderten Kraaibeek nach), möchte gegenüber der Vorsaison von hinten wegbleiben: „Minimalziel ist ein Mittelfeldplatz. Aber bei einem guten Start ist auch ein Top fünf-Platz drinnen“, fiebert Gally dem Saisonstart entgegen. Für das Auftakt-Spiel gegen Nachbar Mank erwartet er „eine intensive, kämpferische Partie. Wir befinden uns auf Augenhöhe. Wer den besseren Tag hat, wird das Spiel für sich entscheiden.“
Bischofstetten will wieder ins MittelfeldEinen gesicherten Mittelfeldplatz gaben auch die Bischofstettner als Saisonziel aus. Vor allem der Abgang von Raphael Petz bereitete der SUB Sorgenfalten. Mit dem Sturmtank Bucek anstelle von Besta sollte aber die Offensivabteilung stehen. Die Testspiele verliefen bisher durchwachsen. Zwei Niederlagen stehen zwei Siegen und einem Remis gegenüber.







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