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Die Niederösterreich-Rallye ist in vollem Gange – Tips warf einen Blick hinter die Kulissen

Online Redaktion, 29.09.2018 11:22

MELK/SCHEIBBS. Seit gestern heulen im Bezirk Melk die Motoren auf. Die im Bezirk stattfindende Niederösterreich-Rallye ist der Showdown der Staatsmeisterschaft. Tips besuchte den Lunzer Rallye-Piloten Gerald Bachler kurz vor seinem Start im Fahrerlager.

Gerald Bachler (r.) und Christoph Wögerer mit ihrem Subaru Imreza WRX STI kurz vor dem Start
  1 / 3   Gerald Bachler (r.) und Christoph Wögerer mit ihrem Subaru Imreza WRX STI kurz vor dem Start

Emsig schwirren Mechaniker und Piloten durch das Fahrerlager beim Melker Wachauring. Unter ihnen auch Gerald Bachler und sein Team, die ihrem Subaru Impreza den letzten Feinschliff verleihen. Bis zum Start sind es nur mehr wenige Stunden. „Eine gewissen Anspannung ist schon da“, gibt Bachler zu, der in den letzten sechs Monaten auf Rallyestarts verzichtet hat, um an der technischen Ausrüstung zu feilen. Nun soll sich zeigen, ob sich die Umstellungen gelohnt haben. Erstmalig startet Bachler mit einem 'Dog Box' Renngetriebe, das ohne Kupplung geschaltet werden kann. Neben Bachler wird im Rennauto Christoph Wögerer alias „Cheesy“ Platz nehmen. Das von ihm geschriebene Rennbuch mit den Notizen zu den Kurvenradien der Strecke liegt bereits im Rallyewagen bereit. Auch Wögerer gibt zu ein wenig nervös zu sein – ansehen tut man es ihm aber nicht –, bevor er sich zur Fahrerbesprechung aufmacht.

Nach der ersten Sonderprüfung im Gemeindegebiet von Bergland kann das Rallyeteam rund um Bachler jedenfalls zufrieden sein. Man hat das Ziel erreicht und liegt auf Platz 26. Für einen kurzen Schreckmoment sorgte gestern der Melker Lokalmatador Michael Kogler, der seinen Citroen über die Ziellinie überschlug. Zeit büßte Kogler bei dem spektakulären Malheur jedoch keine ein. Vielmehr durfte er sich über die Bestzeit bei den zweiradgetriebenen Fahrzeugen und Gesamtrang zehn freuen.

Wie zu erwarten, waren die beiden heimischen Champions Raimund Baumschlager und Hermann Neubauer am schnellsten unterwegs. Im Duell um den Vizemeistertitel hat Gerhard Aigner nach einem Dreher von Johannes Keferböck die Nase vorne.

Heute werden im Raum Braunegg, Münichreith, Raxendorf und Seiterndorf weiter um Bestzeiten gekämpft.


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