BEZIRK MELK. Acht Unternehmer aus dem Bezirk Melk kandidieren bei der WK-Wahl am 25. und 26.Februar für den Wirtschaftsverband NÖ (SWV) – Der Partner der EPU und KMU (Liste 2). Zwei von ihnen wurden vom Wirtschaftsverband NÖ als Spitzenkandidaten einer Branchenvertretung nominiert. „Der Wirtschaftsverband setzt sich für eine bessere soziale Absicherung der Selbstständigen und für bessere Bedingungen für Einpersonenunternehmen (EPU) sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein“, informiert Wirtschaftsverband Melk-Bezirksvorsitzender John Haas.
Um dem ÖVP-Wirtschaftsbund die Stirn zu bieten, haben die Mitglieder vom SPÖ-Wirtschaftsverband ein Programm auf die Beine gestellt. „Wir verlangen die Abschaffung des 20-prozentigen Selbstbehalts für Selbstständige beim Arztbesuch und eine raschere Auszahlung des Krankengeldes an Kleinstunternehmer. Sie sollen im Krankheitsfall das Krankengeld sofort erhalten und nicht erst - wie derzeit - nach sechs Wochen.“ Großen Aufholbedarf sieht Haas bei den Kleinunternehmen gegenüber der Großen. „Wir engagieren uns aber auch dafür, dass Einpersonenunternehmen und kleine und mittlere Unternehmen wirtschaftlich nicht benachteiligt werden. Sie müssen durch eine Senkung der Einkommensteuer und die Möglichkeit zum Vorsteuerabzug für betrieblich genutzte PKW entlastet werden. Außerdem müssen sie einen leichteren Zugang zu öffentlichen Aufträgen und Krediten erhalten.“ Auf den Bezirk Melk heruntergebrochen sieht der Wirtschaftsverband-Bezirksvorsitzende jedenfalls Handlungsbedarf: „Die EPU und KMU prägen die Wirtschaft unseres Bezirks und sind in ihrer Gesamtheit der größte Arbeitgeber. Für sie muss viel mehr getan werden als es bisher der Fall war“, fordert John Haas.
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