BEZIRK MELK. Im vergangenen Jahr konnte Niederösterreichs nächtigungsstärkste Tourismusdestination Donau mit insgesamt 1.566.063 Nächtigungen ein ordentliches Nächtigungsplus von 7,1 Prozent verzeichnen. Die Positionierung als Genussdestination, die Entwicklung neuer Angebote und die fokussierte Bewerbung auf den wichtigsten Quellmärkten tragen ihre Früchte.Die Stiftsstadt Melk verzeichnete ein Plus von 2,3 Prozent.
Die Donauregion Wachau-Nibelungengau-Kremstal konnte 2014 eine besonders positive Saison einfahren: sowohl die inländischen Gäste (+10 Prozent) als auch die deutschen Gäste (+6,1 Prozent) sorgten für kräftige Nächtigungszuwächse zum Vorjahr, insgesamt verzeichnete die Region 788.121 Nächtigungen. Beliebt ist die Region Wachau Nibelungengau-Kremstal auch bei den Deutschen: aus dem deutschen Nachbarland kommen die Gäste am häufigsten aus Bayern (113.030 Nächtigungen), gefolgt von Ostdeutschland und Nordrhein-Westfalen mit jeweils rund 27.000 Nächtigungen. Zuwächse gab es auch in den vier größten Wachauer Tourismusgemeinden der Region Krems (+8%), Spitz (+6,3%), Melk (+2,3%) und Dürnstein (+1,9%). Schaut man sich die Verteilung der Nächtigungen nach den einzelnen Monaten an so liegt der Juni mit 37 Prozent Nächtigungszuwachs vorne: der riesige Zuwachs erklärt sich durch die Rückgänge im Vorjahr durch das Hochwasser. Auch im Monat Juli ist es sehr gut gelaufen (+18 Prozent zum Vorjahr). Die fokussierte Bewerbung des Wachauer Advents hat für schöne Nächtigungszuwächse im Oktober, November und Dezember mit jeweils rund 10 prozent gesorgt. Viel bewegt hat auch der Schulterschluss zwischen Tourismus, den Kulturbetrieben in der Wachau und im Umland sowie der Landwirtschaft, die unter dem Dach der gemeinsamen Marketingkampagne „Eins werden“ im vergangenen Jahr sehr stark beworben wurde. Im Nibelungengau wurde mit dem Weitwanderweg Nibelungengau ein besonders attraktives, neues touristisches Wanderangebot geschaffen, welches den Wander-Tourismus in der Region auch künftig weiter beleben wird. Hochwasser 2013 trübt die Bilanz Ein wenig relativiert wird dieses hervorragende Ergebnis durch das Hochwasser, welches 2013 für einen Nächtigungsrückgang in der Tourismusdestination sorgte. Dass die langfristige Nächtigungsentwicklung aber überaus positiv verläuft zeigt der Vergleich mit den Nächtigungszahlen des Jahres 2012: 1.563.906 Nächtigungen weist die Statistik aus. Bernhard Schröder, geschäftsführer Donau Niederösterreich Tourismus GmbH ist mit der Entwicklung überaus zufrieden: „Die niederösterreichische Donauregion kann sich über ihr bisher nächtigungsstärkstes Tourismusjahr freuen. Die intensive Produktentwicklung der vergangenen Jahre und unser konsequentes Setzen auf Qualität sorgt für eine positive Dynamik.“ Auch Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP) ist höchst erfreut: „Niederösterreich ist ein beliebtes Urlaubsland für Gäste aus dem In- und Ausland. Mit einem niederösterreichweiten Plus von 2,9 Prozent oder rund 190.500 Nächtigungen können wir höchst zufrieden sein – dass die Destination Donau Niederösterreich diesen Wert noch weit übertrifft, freut uns umso mehr. Dies beweist, dass die Gäste das vielfältige Angebot schätzen und unsere Marketingaktivitäten auf fruchtbaren Boden gefallen sind!“
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