Ausgezeichnetes Eis kommt aus Kilb

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Philipp Hebenstreit, Leserartikel, 13.07.2017 11:30 Uhr

KILB. Seit der Wieselburger Messe ist es klar: Hansinger macht das beste Haselnuss-Eis. Denn Günter Hansinger erhielt dafür das „Goldene Stanitzel“. Tips machte den Selbstversuch und kostete das prämierte Eis. Dabei ließ sich Redaktionsleiter Philipp Hebenstreit von Günter Hansinger vieles rund um die süße Sommer-Versuchung erklären.

Günter Hansinger ist ein Eis-Experte allerhöchster Güte. Der 36-Jährige erzeugt und verkauft mit seinem Team pro Jahr rund 20.000 Liter Eis. Die Schleckerei vertreibt er im Umkreis von rund 100 Kilometern, sogar der Tirolerhof im Tiergarten Schönbrunn hat das Hansinger-Eis auf der Karte. Was das Eis aus Kilb so besonders macht? „Die Zutaten sind sehr hochwertig. Wir verarbeiten selbst hergestellte Milch und verwenden nur Bio-Produkte. Außerdem kommen nur echte Früchte rein. Aromen und künstliche Zusatzustoffe sind bei uns kein Thema. Das schmeckt man, denn ein Apfeleis schmeckt wie ein Apfel und nicht nach irgendeinem Kunstaroma“, erklärt Günter Hansinger das Geheimnis des Erfolgs.

Vanille ist der Hit

Die meistverkaufte Eissorte ist Vanille. „Das macht rund 40 Prozent aus“, informiert der 36-Jährige. Welches sein liebstes Eis ist? „Haselnuss, Edelbitterschokolade, Mango, Waldviertler Mohneis und Dirndl. Es wechselt immer ein bisschen.“ Bis zu 70 verschiedene Sorten werden pro Saison angeboten, das variiert je nach Fruchtangebot. „Zuletzt hatten wir das Kirscheneis, jetzt kommt Marille. Hier gehen wir mit der Saison, je nachdem welche Früchte es gerade gibt“, sagt Hansinger. Seit 2004 setzt der Biobetrieb auf Eis. Warum gerade die kühle Sommer-Erfrischung? „Weil wir alle in der Familie gerne Eis essen und die Milch selbst haben.“ Sein Nachsatz: „Wir machen ja nicht nur Eis, sondern sehr viele Milchprodukte.“ Unter anderem vertreibt die Familie Hansinger auch Schulmilch. Wie es mit dem Biobetrieb weitergehen soll, ist für den innovativen Landwirt auch klar: „Wir wollen das weiter forcieren und gar nicht großartig wachsen. Wichtig ist, dass wir die Qualität aufrechterhalten und immer wieder neue Innovationen auf den Markt bringen.“ Gibt es konkrete Ideen? „Ja, aber die will ich noch nicht verraten.“ Grenzen gibt es scheinbar keine, denn unlängst kredenzte Hansinger für das Chili-Fest in St. Pölten ein eigens kreiertes Chili-Eis.

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