Digitalisierung: Volksbank setzt auf ein neues Filialkonzept

Margareta Pittl Online Redaktion, 15.05.2019 17:09 Uhr

NÖ. 2017 haben die Volksbanken Niederösterreich ihre große Fusion abgeschlossen. Seither ist sie flächenmäßig die größte Regionalbank des Bundeslandes. Der Digitalisierung zollt man mit einem neuen Filialkonzept Tribut.

54 Volksbank-Filialen gibt es in Niederösterreich. Einige wenige werden in den nächsten Jahren noch geschlossen. Die, die bleiben, werden einem Makeover unterzogen. Man will sich als „Hausbank der Zukunft“ positionieren. Sechs Testfilialen gibt es bereits, ab Herbst 2019 will man alle Volksbank-Filialen umstellen. Bankschalter wird es in den umgemodelten Filialen keine mehr geben. Sogenannte Service-Manager werden an bestimmen Tagen zu gewissen Zeiten Kunden bei der Abwicklung von Bankgeschäften an den Automaten unterstützen. Man setzt auf Cash-Selfservice. Die Bankpforten zu den Automaten stehen den Kunden durchgängig offen. Gleichzeitig will man den Fokus auf Beratungen legen. Denn Bankberater werden weiterhin von Montag bis Freitag vor Ort in den Filialen sein. Kündigungen würde es im Zuge der Filial-Umstellung keine geben, betont die Volksbank Niederösterreich. Stellen, die im Zuge der natürlichen Fluktuation frei werden und nicht mehr gebraucht werden, werden nicht nachbesetzt. Das Jahr 2018 war für die Volksbank NÖ übrigens ein äußerst erfolgreiches. Man konnte gegenüber dem Jahr 2017 ein Bilanzsummenwachstum um 7,5 Prozent verzeichnen. Umgerechnet sind das 3,45 Milliarden Euro.

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