Benediktinerkloster Stift Melk setzt auf E-Mobilität – neue EVN Strom-Tankstellen in Betrieb

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(V.l.) EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, Wirtschaftsdirektor Karl Edelhauser, Pater Ludwig Wenzl, Abt Georg Wilfinger, Baudirektor Gottfried Fuchs        Fotos: Stift Melk, Bettina Scheiber
(V.l.) EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, Wirtschaftsdirektor Karl Edelhauser, Pater Ludwig Wenzl, Abt Georg Wilfinger, Baudirektor Gottfried Fuchs Fotos: Stift Melk, Bettina Scheiber
Olivia Lentschig Olivia Lentschig, Tips Redaktion, 09.07.2021 10:34 Uhr

MELK. Mobilität mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist auf dem Vormarsch. Dieser Entwicklung folgt nun auch das Benediktinerkloster Stift Melk. Am großen Stiftsparkplatz stehen allen Besucherinnen und Besuchern des Top-Ausflugsziel in Niederösterreich nun drei moderne Strom-Tankstellen zur Verfügung. 

Stift Melk wird jährlich von mehr als einer halben Million (Angabe vor Corona-Pandemie) Menschen besucht, durch die neuen Lademöglichkeiten bietet das wunderbare UNESCO Welterbe nun auch die Möglichkeit, nicht nur den Geist aufzuladen, sondern auch das Elektro-Fahrzeug. 

„Wir bemerken, dass immer mehr Gäste mit Elektrofahrzeugen unterwegs sind und wir haben verstärkt auch konkrete Anfragen, wo es die nächste Gelegenheit zum Laden gibt. Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Service nun vor Ort, direkt am Stiftsparkplatz, anbieten können. Einem unbeschwerten Aufenthalt im Stift Melk steht damit nichts mehr im Wege!“ so Pater Ludwig Wenzl OSB, Leiter des Bereiches Kultur und Tourismus.

Elektromobilität regional vorantreiben

Mit dieser neuen Möglichkeit zur Aufladung von E-Autos wird Elektromobilität regional weiter vorangetrieben und noch einfacher möglich. Die EVN Ladestationen sind für alle E-Fahrzeuge geeignet und ermöglichen mit einer Leistung von bis zu 11kW, sechs Elektrofahrzeuge gleichzeitig zu laden. Nach einer Ladezeit von 60 Minuten, kommen E-Autos wieder rund 80 Kilometer weit. Die Freischaltung erfolgt über die EVN Strom-Tankkarte, mit der in Österreich das größte, flächendeckende Ladenetz für E-Fahrzeuge in Österreich genutzt werden kann.

Gelebte benediktinische Nachhaltigkeitsstrategie

„Der stetige Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Niederösterreich ist neben der Ladeinfrastruktur zu Hause für uns ein wichtiger Baustein um elektro-mobil zu sein. E-Mobilität gilt als großer Hoffnungsträger für eine CO2 Reduktion im Verkehrsbereich. Natürlich macht aber E-Mobilität nur Sinn, wenn der dafür notwendige Strom aus erneuerbaren Energien stammt und hier sind wir auf einem sehr guten Weg,“ so EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz

Abt Georg Wilfinger OSB: „Im Stift Melk hat gelebte Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert, jeder Beitrag, der dazu geleistet werden kann, wird begrüßt. Das nunmehrige Projekt ist ein weiterer Baustein einer gelebten benediktinischen Nachhaltigkeitsstrategie.“

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