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MELK. In einem gemeinsamen Workshop im Melker Stadtsaal erarbeiteten kürzlich VertreterInnen aus Politik, Verwaltung, Tourismus, Kultur und Regionalentwicklung Möglichkeiten zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität am Melker Hafenspitz. Konkret sollen in den nächsten Jahren Themenwege für die einheimische Bevölkerung sowie Gäste realisiert werden.

  1 / 2   World-Café-TeilnehmerInnen erarbeiten Themenwege am Melker Hafenspitz: (v.l.) Michael Wagner, Christian Winkler, Ingeborg Hödl, Franz Pötscher, Adi Aigner, Harry Oberlerchner, Florian Meixner, Wolfgang Kaufmann, Ida-Maria Kisler, Patrick Strobl, Sarah Kühr, Karl Edelhauser, Ludwig Wenzl, Christina Fuchs, Markus Müllschitzky, Michael Tanzer, Gabriele Liebentritt, Alexander F. Svoboda (Foto: Franz Gleiss)

Das Thema Hafenspitz begleitet den BürgerInnenbeteiligungsprozess der NÖ Stadterneuerung XL in Melk seit Anbeginn. Die Attraktivierung der Löweninsel als wichtiges Naherholungsgebiet für die Melker Bevölkerung bei gleichzeitiger Erhaltung des Naturschutzgebietes sind zentrale Anliegen der BürgerInnen. Der Hafenspitz dient auch als wichtiger Sammelpunkt für nationale und internationale Schiffs- und BustouristInnen, welche Melk als Stadt für sich, aufgrund des Stiftes und als „Tor zur Wachau“ kennen lernen möchten. In der künftigen Gestaltung des Melker Hafenspitz gilt es daher, diese verschiedensten Interessen und Inhalte bestmöglich miteinander zu verbinden und zu kombinieren. Mithilfe von Themenwegen soll dieses Vorhaben Wirklichkeit werden. In Begleitung von NÖ.Regional wurden im Rahmen eines World-Cafés die zentralen Eckpunkte dieser Themenwege erarbeitet.

Eine möglichst wenig invasive, aber variable Informationsvermittlung mit unterschiedlichen Tools von haptischen und gestalterischen Elementen bis hin zu digitalen Lösungen, weg von der klassischen „Schilder“-Landschaft, soll erfolgen. Unter den Hauptthemen „Donau“, „Stadt“, „Stift“ und „Wachau“ sollen verschiedenste, noch final abzustimmende Unterthemen behandelt werden – über die Aufbereitung des historischen und zeitgenössischen Schifffahrtsthemas, über Fischerei, den ambivalenten Stellenwert von Hochwässern, einen direkten Donauzugang, bis hin zur Wissensvermittlung über Stadtgeschichte, Kunst und Kultur sowie über zahlreiche weitere Themen diskutierten die Workshop-TeilnehmerInnen. Sowohl heimische BürgerInnen aller Generationen, als auch Tagesgäste sollen damit erreicht werden.

 „Die Realisierung der Themenwege wird erheblich zur Aufwertung der gesamten Löweninsel beitragen. Die Bedeutung des Areals bestätigt auch der TeilnehmerInnenkreis am Workshop. Es freut mich sehr, dass wir uns gemeinsam mit dieser Vielzahl an Verantwortlichen von Stift Melk, Unesco Kommission, Donau Niederösterreich Tourismus, Leader und Welterberegion Wachau sowie LandschaftsplanerInnen und VertreterInnen aus dem Kultur- und Museumsbereich austauschen konnten. Mit ihrem fachlichen Wissen trugen sie zu einem sehr wertvollen, konstruktiven Austausch bei“, resümiert Bürgermeister Patrick Strobl.


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