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PÖCHLARN. Die Caritas hat ihre neue Recycling-Werkstatt in Pöchlarn nun offiziell eröffnet. In Betrieb genommen wurde das zusätzliche Gebäude bereits im September 2021, mittlerweile arbeiten dort 68 Klienten und zehn Betreuer in unterschiedlichen Projekten.

V. l.: Pfarrer Piotr Kastelik, VP-Bürgermeister Franz Heissler, GVU-Chef Alois Hubmann, Michaela Oismüller, Caritas-Bereichsleiter Martin Kargl, VP-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Petra Salzmann, Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger, Recycling-Leiter Andreas Bandion, Richard Tongisch, Bezirkshauptmann Norbert Haselsteiner und Baumeister Markus Steinwendtner. (Foto: Presse & Foto Franz Gleiß)

Mit dem Neubau wurde der bestehende Standort in der Anton Lasselsberger Straße um 2.800 Quadratmeter erweitert. „Notwendig wurde der Neubau, weil die Nachfrage nach einer solchen Einrichtung in der Region sehr groß ist und die davor genutzte Halle in Pöchlarn zu klein geworden ist“, erläutert Caritasdirektor Hannes Ziselsberger. Er bedankt sich für die gute Partnerschaft mit Gemeinde, Bezirkshauptmannschaft, Land und dem Gemeindeverband für Umweltschutz (GVU) Melk.

Verschiedene Aufgabenfelder

Bereits seit 2010 werden in der Caritas Recycling-Werkstatt Pöchlarn Altstoffe aufgearbeitet. Waren es zu Beginn vor allem Röhrenfernseher und Bildschirme, so werden heute unter anderem Restspulen aus der Textil-Industrie zur Wiederverwertung aufbereitet, Kupferkabel getrennt und diverse Sortier-, Etikettier- und Verpackungsaufträge durchgeführt. Auch beim Thema Digitalisierung wird zahlreichen Gemeinden unter die Arme gegriffen. So werden die unterschiedlichsten Standesamtsbücher so vorbereitet, dass sie eingescannt und dem jeweiligen Akt digital hinzugefügt werden können.

Auf ersten Arbeitsmarkt vorbereiten

In der neuen Werkstatt arbeiten derzeit 68 Klienten in Begleitung von zehn Betreuern. In Zusammenarbeit mit der Caritas Arbeitsassistenz werden die Klienten auf den Übertritt in den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Darüber hinaus ermöglicht die Kooperation mit dem GVU Melk ein Probearbeiten im nahegelegenen Wertstoffsammelzentrum.


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