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HÜRM. Der Startschuss für eines der wichtigsten Projekte in der Geschichte der Marktgemeinde ist erfolgt: der Bau eines neuen Ortszentrums. Bis Frühjahr 2024 entstehen zwischen Kirche und Spar das neue Gemeindeamt sowie mehrere Geschäftsflächen und Wohnungen.

  1 / 2   Nahmen den offiziellen ersten Spatenstich vor: (v. l.) Architekt Dietmar Haberl, Bürgermeister Johannes Zuser, Zweiter Landtagspräsident Karl Moser und Vizebürgermeisterin Birgit Bruckner (alle drei ÖVP), Baumeister Johann Vonwald, Cornelia Karner (Firma Moocon) und Architekt Gerhard Dollfuss. (Foto: Brandt)

Für Bürgermeister Johannes Zuser war es ein „historischer Moment“: der Spatenstich für das neue Hürmer Ortszentrum. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll auf dem rund einen Hektar großen Baufeld ein „Ort der Begegnung“ entstehen. Das Interesse der Bevölkerung ist groß, zahlreiche Bürger verfolgten die Spatenstichfeier und informierten sich über das Bauvorhaben.

Erste Überlegungen 2017

Laut Ortschef Zuser nahm das Projekt vor fünf Jahren seinen Anfang, als die Gemeinde die Möglichkeit erhielt, das entsprechende Grundstück zu erwerben. Ein wichtiger Anstoß sei die Entscheidung der Betreiber des Spar-Markts gewesen, den Nahversorger an seinem bestehenden Standort im Zentrum von Hürm neu zu errichten.

Gemeinsame Nutzung

Das Gemeindeamt wird von der Kilber Straße in das neue Gebäude übersiedeln. Laut Ortschef Zuser soll ein „modernes Objekt zum Wohlfühlen“ entstehen, das ein großes Bürgerservice bietet. Weiters wird eine Filiale der Raiffeisenbank Region Schallaburg in den Komplex einziehen. Außerdem sollen dort noch ein Lokal, ein Friseur, ein Co-Working-Space, ein öffentliches WC und acht Wohnungen entstehen.

Zukunftsorientiertes Projekt

Für den Bürgermeister ist der Bau des neuen Ortszentrums ein zukunftsorientiertes Projekt, von dem auch noch nachfolgende Generationen profitieren sollen. Sein Dank galt den Grundstückseigentümern, Nachbarn sowie dem Land Niederösterreich für die Unterstützung.

Fertigstellung im April 2024

Die Gesamtbaukosten werden von der Marktgemeinde auf rund 7,53 Millionen Euro beziffert. Laut Bürgermeister ein großer finanzieller Aufwand, der von der Gemeinde jedoch bewältigbar sei. Die Aufträge an die einzelnen Gewerke wurden in den letzten Monaten bereits vergeben. Die Fertigstellung des Projekts ist für April 2024 geplant.


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