Auch nach dem großen Fest heißt es "Hands Up High" für Bedürftige
MICHELDORF. Unter dem Titel „Hands Up High“ feierten die Veranstalter und Besucher im Freizeitpark Micheldorf ein wahres Fest der Menschlichkeit.

Von der Bewerbung des Benefizevents über die Organisation bis hin zur Auswahl der Künstler haben die Veranstalter rund um Daniel Schaub aus Wartberg alle erdenklichen Register gezogen. Die Vision von einem unvergesslichen Fest, das nachhaltig schöne Erinnerungen hinterlässt, ist wie geplant in fast jeder Hinsicht aufgegangen.
Abwechslungsreiches Programm begeisterte die Besucher
Jede der sechs Bands hatte auf der Bühne mit dem gut gelaunten Publikum echte Freude und auch daran, Teil dieses großartigen „Hands Up High - Livekonzerts“ zu sein. Von Unplugged Pop über funky Rockmusik bis Rockabilly kam jedes Genre super an. Beim Auftritt des Showacts, dem Allesschlucker Stevie Starr, kamen dann alle Besucher etwas näher zur Bühne, um genau zu sehen, was dort passiert. Er sorgte für Lacher, Erstaunen und pure Verwunderung. Styling Corner, Fotokistl, Pressewand und diverse kulinarische Schmankerl fanden auch regen Anklang.
„Eine Menge Leute haben da echt was verpasst!“
Einzig die Besucherzahlen hinterließen bei allen sonst sehr motivierten Beteiligten einen leicht bitteren Nachgeschmack. Initiator Daniel Schaub nimmt sich diesbezüglich kein Blatt vor den Mund und gesteht sich ein: „Wir haben ein Fest für eigentlich 1.000 Besucher veranstaltet. Eine Menge Leute haben da echt was verpasst! Es ist schade und auch ein bisschen unerklärlich.“
Hilfe für bedürftige Menschen steht im Vordergrund
Das Team hinter „Hands Up High“ macht vor allem deswegen keinen großen Hehl daraus, weil es jetzt, wie auch schon zuvor, darum geht, bedürftigen Menschen zu helfen. „Nun rufen wir ein weiteres Mal dazu auf, die Herzen und die Geldbörseln zu öffnen“, so Schaub, der erklärt: „Wir sammeln unter anderem für Linda, eine alleinerziehende Mutter von drei chronisch kranken Kindern. Es mangelt vor allem an Geld für helfende Therapien. Des Weiteren sammeln wir für den vierzehnjährigen Michael, der sich nichts sehnlicher wünscht, als einmal ohne Aufsicht spielen zu können, was leider aufgrund seiner Epilepsie nicht möglich ist. Zu diesem Zweck möchten wir seinen Begleithund gerne fertig ausbilden lassen. Auch der vierjährige Janoah hat es von Grund auf schwer, da er an einer Entwicklungsstörung leidet – ihm helfen die Therapiestunden mit den geschulten Hunden von Therapeutin Silvia Sturmberger.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden