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MICHELDORF. Nach einem schweren Schädelhirntrauma in Folge eines Sturzes vom Pferd sind für Elisabeth Grundner zur Genesung zahlreiche Therapien erforderlich. Die Micheldorferin freut sich besonders, wenn Hund Bali vorbeikommt. Die Tips-Aktion Glücksstern möchte ihr mithilfe der Leser die Hundetherapie weiterhin ermöglichen.

Elisabeth muss sich strecken, um das „Leckerli“ auf dem Turm zu platzieren. Foto: Egelseder
Elisabeth muss sich strecken, um das „Leckerli“ auf dem Turm zu platzieren. Foto: Egelseder

Elisabeth Grundner ist ein lebensfroher Mensch. Sie liest sehr gerne Krimis und Biografien und liebt die Musik. Vor ihrem Unfall spielte sie gemeinsam mit ihrem Freund Edi im Elisenquartett auf der Geige und gab auch Musikunterricht am Borg in Graz. Glücklich ist sie nach wie vor beim Reiten. Deshalb bereitet ihr die Hippotherapie, eine Form des Therapeutischen Reitens, viel Freude.

„Es ist sehr ermutigend mit ihr, weil sie so glücklich und freundlich ist“, erzählt ihre Mutter Renate, „wir sind dankbar für ein großes Netz an Betreuern und Freunden, die uns in der – noch nötigen – Beaufsichtigung beinahe rund um die Uhr unterstützen oder Elisabeth einfach besuchen, mit ihr spielen oder spazieren gehen.“ Dabei sitzt die 28-Jährige im Rollstuhl, weil das Gehen für sie noch zu schwierig ist. Eine Hundetherapie soll ihr helfen.

Hilfreiche Hundetherapie

„Wenn Hund Bali kommt, geht es Elisabeth besonders gut,“ erzählt Renate Grundner, „mit Bali an ihrer Seite schafft sie Dinge, die sie sonst nicht schafft.“ Nach der sechsten Therapie-Einheit mit Silvia Sturmberger von „Therapiehund & Co“ und Hund Bali ist schon eine Sicherheit zu bemerken. Beim Hundehalsband Abnehmen ist Elisabeth Grundner schon sehr geschickt. Als sie den Hund bürstet, merkt man eine Ruhe und Verbundenheit zwischen dem Tier und der jungen Frau. Sie fühlen sich beide wohl. Als weitere Übung baut sie einen Turm aus Bechern. Hund Bali überwacht das Geschehen. Er zeigt der Therapeutin Silvia Sturmberger an, wie es der Klientin dabei geht und wann es Zeit ist, die Übung zu beenden. Auch Kommandos darf Elisabeth geben. „Wenn sie Befehle gibt, sagt sie dem Hund, was sie von ihm möchte. Sie lernt ihre Wünsche zu äußern. Das ist sehr gut“, sagt ihre Mutter Renate Grundner. Während der Therapie erwähnt Elisabeth, sie möchte auch gerne einmal einen Hund haben.

Dankbar für jede Hilfe

Die wöchentliche Hundetherapie ist die einzige, die nicht von der Krankenkassa bezahlt wird, bis auf einen kleinen Selbstbehalt bei der Hippotherapie. „Wir wissen jedoch nicht, was noch auf sie zukommt und welche Hilfsmittel sie noch brauchen wird. Wir können nur dankbar staunen über jede Hilfe, die Elisabeth bekommt“, sagt Renate Grundner. Auch eine Reha, bei der eine Begleitperson dabei sein sollte, wird Elisabeth noch brauchen. In dieser Zeit bekommt sie jedoch kein Pflegegeld. Darüber wolle sich die Familie aber noch keine Sorgen machen.

Tips hat ein Spendenkonto, das von der Raiffeisenbank kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, für Elisabeth Grundner eingerichtet. Jeder Großspender ab einer Spendensumme von 500 Euro wird – quasi als kleines Dankeschön – auf Wunsch mit Foto in der Zeitung veröffentlicht (bitte im Vorfeld eine E-Mail an s.egelseder@tips.at senden).

Spendenkonto

Bank: Raiffeisenbank Micheldorf

IBAN: AT98 3431 8000 0016 2008

BIC: RZOOAT2L318


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