Forschungsbericht über Karstquellen im Nationalpark Kalkalpen
MOLLN. Um Wasser nachhaltig zu schützen und Veränderung in der Wasserqualität feststellen zu können, wird im Nationalpark Kalkalpen seit 20 Jahren die Qualität und Quantität von Quellwasser detailliert dokumentiert.

Nahezu tausend kleinere und größere Quellen wurden durch die Quelldokumentation im Nationalpark Kalkalpen lokalisiert. Viele davon sind Karstquellen, die sich durch eine hohe Dynamik der hydrologischen, chemischen und mikrobiologischen Parameter auszeichnen.
Messungen und Analysen
Feldmessungen sowie Laboranalysen der genommenen Proben stellen eine Datengrundlage dar, die es ermöglicht, Veränderungen in der Region festzustellen. Langjährige und homogene Zeitreihen sind stets die Schlüsselrolle, wenn es darum geht, klimatische und ökologische Fragestellungen seriös zu erörtern. Quellen stellen somit strategische Punkte dar, an denen eine Vielzahl sensibler Parameter erfasst werden kann, um ökologische Zusammenhänge eines Gebietes, aber auch die Einwirkung des Menschen darauf, zu beschreiben.
Schriftenreihe des Nationalparks Kalkalpen
Der umfangreiche Datenschatz des Quellmonitorings wurde in der 17. Schriftenreihe des Nationalpark Kalkalpen „Karstquellen im Nationalpark Kalkalpen“ von Umweltgeologen Philipp Stadler zusammengefasst. Auf 90 reich bebilderten Seiten erfahren Interessierte fachliche Grundlagen, Messmethoden, Eigenheiten des Nationalpark Gebietes sowie Ergebnisse aus Laboranalytik und Feldmessungen.


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