Odilo-Statue feierlich enthüllt
MONDSEE. Beim Kreisverkehr A1-Auffahrt/Gewerbegebiet wurde die „Herzog Odilo Statue“ wieder aufgestellt. Zahlreiche Gäste folgten – trotz brütender Hitze – der Einladung der Marktgemeinde.

Bürgermeister Karl Feurhuber hatte die Eröffnung auf den Pendlerparklatz beim Kreisverkehr verlegt. Er bedankte sich vor allem bei Siegfried Gottinger von der Asfinag, der die Statue „gerettet“ hatte: Sie war 1959 in Auftrag gegeben und von der akademischen Bildhauerin Vera Toncic gemacht worden. Jahrelang stand „Odilo“ dann auf einem Parkplatz an der Westautobahn in Fahrtrichtung Salzburg, kurz vor der Ausfahrt Mondsee, und verfiel zusehends. 2005 entdeckte sie jedoch Gottinger, der sie in der Autobahnmeisterei Seewalchen zwischenlagern ließ, ehe sie restauriert wurde. Nun hat sie ihren neuen Standort am Kreisverkehr gefunden, wo „Herzog Odilo“ (mit Blick zu „seinem“ Kloster) über Mondsee wachen kann.
Uralte Sage
Der Bayernherzog Odilo gilt als Gründer des Klosters Mondsee (748). Einer Sage nach jagte er in den Wäldern am Mondsee und verirrte sich mit seinem Gefolge bei der steilen Kienbergwand. Es war Nacht, und nur weil der Mond hinter einer Wolke hervortrat, erkannte der Herzog, dass tief unter ihm der See glänzte und er beim nächsten Schritt hinunter gestürzt wäre. Als Dank für diese Rettung soll er das Kloster gestiftet und der See den Namen Mondsee erhalten haben.


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