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MONDSEE. „Rückenwind für Projekte in der Region“ war das Motto der Projektschmiede Agenda 21 – ein berufsbegleitender Lehrgang, im Land Salzburg. Veranstalter war das Salzburger Institut für Raumordnung (SIR). Ziel ist, engagierte Menschen beim Ausarbeiten ihrer Ideen zu unterstützen.  

Einige Teilnehmer des Lehrgangs Projektschmiede Agenda 21 waren in Mondsee auf Exkursion. Foto: Franz Muhr

„VIA NOVA geht neue Wege“ und „die Mondsäer“ waren zwei von 17 Projektideen, welche durch die Projektschmiede zusätzlichen Schub erhielten. Details zu beiden Projekten: Der Fokus liegt bei der Zusammenarbeit mit den Pilgerweggemeinden, der regionalen Wirtschaft, sowie jenen Menschen, die sich vor Ort um die Anliegen der Pilger bemühen.

Sozialwertprojekt

Die “Mondsäer“  haben auf einem 1000 m² großem Grundstück der Marktgemeinde Mondsee einen Gemeinschaftsgarten errichtet. Gemeinschaftliches Tun, voneinander lernen, Geselligkeit, respektvoller Umgang und Verantwortung – auch für nachfolgende Generationen – sind die Ziele dieses Sozialwertprojekts. 

Auf Einladung von Berta Altendorfer, Geschäftsführerin vom Pilgerweg Via Nova und Franz Muhr, Mitbegründer des Gemeinschaftsgartens in Mondsee, konnten die Teilnehmer der Projektschmiede die Weiterentwicklung der Projekte in der Praxis erleben. Ob es die Einrichtung eines Pilgerweges oder die Gründung eines Gemeinschaftsgartens ist: Projekte haben bestimmte Eigenschaften, die - je nach Zyklus - immer ähnlich sind. Für frische Projektentwickler ist es nützlich sich diese Eigenschaften in verschiedenen Varianten anzusehen.

Wanderung

Eine einstündige Wanderung mit spirituellen Impulsen und die Besichtigung des Gemeinschaftsgartens waren der Freiluftanteil dieser Exkursion. Im Pfarrsaal gaben dann die „MondsÄer“ einen Sketch zum Besten, wo sie die Gründung und Entwicklung des Gemeinschaftsgartens humorvoll skizzierten. Peter Hiller, ebenfalls Teilnehmer am Projektschmiede-Lehrgang, überraschte die Exkursionsgruppe zum Abschluss noch mit einem selbst gekochten Fisoleneintopf. Die Zutaten dazu kamen fast ausschließlich aus dem Gemeinschaftsgarten.


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