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MÜHLHEIM/INN. Seit Monaten beschäftigt ein Thema die Menschen – die Flüchtlingsbewegung und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft in der Gegenwart und Zukunft. Das Rote Kreuz als internationale Hilfsorganisation ist unmittelbar und hautnah in die Bewältigung dieser humanitären Katastrophe eingebunden und agiert in der sozialen Betreuung tausender hilfesuchender Menschen, die vor Krieg und Terror aus ihrer Heimat flüchten mussten. Das Rote Kreuz Ried betreute über Wochen das Notquartier in Mühlheim. Um sich bei den vielen Helfern zu bedanken, organisierte das Rote Kreuz einen Abend in der Mehrzweckhalle Mühlheim, um diesen großen Einsatz gemeinsam positiv zu beenden.

Das Team vom Roten Kreuz hat vorbildliche Arbeit geleistet. Fotos: Rotes Kreuz
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Der Auftrag seitens des Innenministeriums zur Errichtung und Betreuung einer Flüchtlingsunterkunft in Mühlheim kam sehr kurzfristig und stellte das Team vom Roten Kreuz Ried vor große organisatorische und logistische Aufgaben. Die Stocksporthalle in Mühlheim wurde binnen kurzer Zeit zu einer Notunterkunft für Menschen auf der Flucht mit einer Kapazität von zirka 300 Personen umfunktioniert, um täglich warme Verpflegung, Körperhygiene und ausreichend Schlafplätze bereitstellen zu können.

19.000 Menschen registriert und betreut

An 47 Tagen im September und Oktober wurden in Mühlheim offiziell rund 19.000 Menschen registriert, verpflegt, betreut und mit den notwendigsten Dingen versorgt, bevor von diesen die Weiterreise nach Deutschland angetreten wurde. Die Notunterkunft in Mühlheim bot bis Ende Oktober den Schutzsuchenden zumindest für einige Stunden Sicherheit, menschliche Betreuung und ein Stück Hoffnung.

Diese intensive Zeit wurde für die verantwortlichen Rot Kreuz Mitarbeiter zur echten logistischen und organisatorischen Herausforderung. Neben der Bereitstellung der benötigten Verpflegung und diverser Materialien musste täglich ein entsprechendes Team organisiert werden, um die Versorgung der Flüchtlinge zu gewährleisten.

Im Zuge der Abschlussveranstaltung kamen auch dankende Worte und Wertschätzung von Bezirksrettungskommandant Josef Frauscher, Bezirkshauptmann Franz Pumberger und Bezirkspolizeikommandant Stefan Haslberger. Auch der Bürgermeister von Mühlheim stellte die positive Zusammenarbeit von Polizei, Rotes Kreuz, Team Österreich, Bundesheer und den vielen freiwilligen Helfern aus der Bevölkerung während dieser schwierigen Zeit in den Vordergrund seiner Rückbetrachtung. Besonders beeindruckend war die spontane Bereitschaft von zahlreichen freiwilligen Helfern aus der Bevölkerung, die durch Sachspenden oder spontane Arbeitsunterstützung ihren persönlichen Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingskrise geleistet haben. Unter den zahlreichen Helfern wurden an diesem Abend Erinnerungen, Erlebnisse und persönliche Eindrücke mit den Flüchtlingen ausgetauscht.


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