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RIED. Der Luftfahrtboom sorgt bei FACC für Rückenwind. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 8,6 Prozent auf 526 Millionen Euro, EBIT verbesserte sich um 38 Prozent. Es wird ein Konzernumsatz von über einer Milliarde für das Gesamtjahr 2026 erwartet.

FACC setzt den Wachstumskurs fort. (Foto: FACC)
FACC setzt den Wachstumskurs fort. (Foto: FACC)

Getragen wird die positive Entwicklung von einer weltweit anhaltend hohen Nachfrage nach neuen Verkehrsflugzeugen. Airbus, Boeing, COMAC und Embraer planen im Jahr 2026 gemeinsam zirka 1.700 neue Flugzeuge an ihre Kunden auszuliefern. Gleichzeitig umfasst der weltweite Auftragsbestand der Airlines mittlerweile 18.216 fest bestellte Flugzeuge – ein Produktionsvolumen, das die zivile Luftfahrtindustrie für viele Jahre auf hohem Niveau auslasten wird.Als Entwicklungspartner und Lieferant aller großen internationalen Flugzeug- und Triebwerkshersteller profitiert FACC unmittelbar von dieser Entwicklung. Nahezu jedes moderne Passagier- und Geschäftsreiseflugzeug enthält heute Leichtbaukomponenten von FACC – von Strukturbauteilen über Triebwerkskomponenten bis hin zu hochwertigen Kabinensystemen aber auch Passagier- und Logistikdrohnen.

120 Millionen Euro Investition 

Zur weiteren Steigerung der Fertigungsraten aller bestehenden Projekte sowie zur Erschließung neuer Kundenprojekte wurde im ersten Halbjahr die Entscheidung getroffen, 120 Millionen Euro in die Errichtung eines neuen Hightech-Werks am Standort in St. Martin zu investieren.

Parallel dazu treibt das Unternehmen die Digitalisierung konsequent voran. Im ersten Halbjahr investierte FACC weitere sechs Millionen Euro in Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologien. 

„Die Luftfahrtindustrie steht vor einem Wachstumsschub. Man geht davon aus, dass sich die Zahl der Flugpassagiere in den kommenden 20 Jahren mehr als verdoppeln wird. Mit unseren Investitionen in neue Produktinnovationen, Kapazitäten, Automatisierung und neue Technologien schaffen wir die Voraussetzungen, damit FACC in Zukunft einer der weltweit führenden Entwicklungspartner der Luftfahrtindustrie ist. Gleichzeitig setzen wir mit unserer Investition ein klares Bekenntnis sowohl zum Wirtschafts- und Industriestandort Oberösterreich als auch zum weiteren Ausbau unseres globalen Fertigungsnetzwerks“, so CEO Robert Machtlinger.


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