AK Ried erreicht Nachzahlung für Angestellte
RIED/INNKREIS. Eine falsch eingestufte Handelsangestellte erhielt über Monate zu wenig Gehalt. Erst eine Kontrolle ihrer Endabrechnung bei der Arbeiterkammer Ried deckte den Fehler auf. Das Unternehmen zahlte daraufhin mehr als 2.000 Euro samt Zinsen nach.

Sieben Jahre lang war die Frau in Teilzeit bei einem Unternehmen im Bezirk Ried beschäftigt. Mit 1. Jänner 2022 führte die Firma ein neues Gehaltssystem ein. Dieses sah nach drei Jahren einen automatischen Aufstieg in die nächste Gehaltsstufe vor.
Fehler bei Endabrechnung entdeckt
Nach ihrer Kündigung ließ die Arbeitnehmerin ihre Endabrechnung von der AK Ried prüfen. Dabei zeigte sich, dass sie weiterhin in der ursprünglichen Gehaltsstufe geführt worden war. Seit 1. Jänner 2025 hatte sie deshalb zu wenig verdient.
Nach der Intervention der Arbeiterkammer räumte das Unternehmen den Fehler ein und entschuldigte sich. Die offene Gehaltsdifferenz wurde samt Zinsen nachbezahlt. Insgesamt erhielt die ehemalige Angestellte etwas mehr als 2.000 Euro.
Beratung in der Region
„Wir bieten unseren Mitgliedern die Möglichkeit, sich Rat und Hilfe direkt in ihrer Region zu holen“, betont AK-Präsident Andreas Stangl. Neben der Zentrale in Linz stehen dafür 14 Bezirksstellen zur Verfügung.
Bei arbeitsrechtlichen Problemen rät Stangl zu rascher Unterstützung durch Betriebsrat, Gewerkschaft oder Arbeiterkammer. „Wenn Beschäftigte zu wenig bezahlt bekommen, holen wir das Geld für unsere Mitglieder zurück.“








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