Architekten fordern transparente und faire Raumplanung
NAARN/OÖ. Oberösterreichische Architekten gründeten gemeinsam mit Experten aus Ingenieurwesen, Stadt‐ und Raumplanung die Initiative Fairplanning. Mit an Bord ist die Architektin Bettina Brunner-Krenn aus Au/Donau.

Die bisher rund 150 Unterzeichner fordern das Land, die Städte und Gemeinden auf, im Interesse der Allgemeinheit transparent und fair zu planen. Der Schutz von Boden, Luft und Landschaft zum Wohle aller müsse über die Verwertungsinteressen Einzelner gestellt werden. Orts‐ und landschaftsprägende Bauvorhaben sollen öffentlich diskutiert, nachvollziehbar verhandelt und gemeinwohlorientiert geplant werden. „Die Raumordnungsziele (§2 Oö. Raumordnungsgesetz) müssen ernst genommen, die Instrumente der Raumplanung ausgeschöpft werden“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Initiative für qualifizierte Planung
„Es braucht übergreifende Stadt‐ und Regionalentwicklung mit Weitblick“. Fairplanning steht für respektvolles Miteinander, für offene Kommunikation, für qualifizierte Planung. Mit einer „Roten Karte“ will die Initiative auf Planungsmissstände und mangelnde Fairness aufmerksam machen. Sprecher der Initiative sind die Architekten Bettina Brunner-Krenn und Markus Rabengruber. Weitere Informationen unter fairplanning.at


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