Landtagspräsident Wolfgang Stanek machte sich ein Bild vom Machlanddamm
BEZIRK PERG. Nach dem Spatenstich beim Interspar in Perg besuchte Landtagspräsident Wolfgang Stanek noch die Gemeine Naarn. Dort ließ es sich von der Komplexität des Machlanddamms beeindrucken.

Dieser war nach der Hochwasserkatastrophe 2002 in den Jahren 2008 bis 2012 als größtes Hochwasserschutzprojekt Österreichs errichtet worden. Die Geschäftsführer Thomas Huber und Anton Wahlmüller informierten beim Besuch über die Entstehung, die erstmalige Bewährungsprobe beim Hochwasser 2013 und über aktuelle Herausforderungen wie etwa den laufenden Wartungsarbeiten an den Dämmen oder das Bibermanagement. „Von der technischen Komplexität der Anlage ist an der Oberfläche nur ein Teil zu sehen, denn vieles ist unter der Erde verbaut und sorgt dort im Hochwasserfall für die Sicherheit der Anrainer sowie der Infrastruktur“, zeigte sich Landtagspräsident Wolfgang Stanek beeindruckt.
Fakten zum Damm
Mit Dammbauten auf einer Länge von 36,4 Kilometern, 72 Pumpwerken und den für den Betrieb der Pumpen nötigen 24 Trafo-Stationen werden mehr als 1.000 Häuser und rund 25.000 Einwohner des Machlands vor Hochwassern geschützt. Die Erhaltung und der Betrieb des Machlanddamms werden zu je einem Drittel durch die Republik Österreich, das Land Oberösterreich sowie den Gesellschaftergemeinden Mauthausen, Naarn, Mitterkirchen, Baumgartenberg, Saxen, Grein und St. Nikola finanziert.


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