Einweihung der Erlmannkapelle erfolgte rechtzeitig vor den Maiandachten
NEBELBERG. Gerade rechtzeitig zu den Maiandachten hat Pfarrer Laurenz Neumüller die neu erbaute Erlmannkapelle eingeweiht – mitsamt dem neuen Altar, den Statuen und der Glocke.

Nach einem Jahr Bauzeit ist die Erlmannkapelle jetzt wieder Anlaufstelle für Gläubige. Notwendig wurde die Wiedererrichtung, weil die alte Kapelle aus dem Jahr 1895 für den Gehsteig- und Straßenbau in Nebelberg weichen musste.
Künstler am Werk
Bei einem Festgottesdienst weihte Pfarrer Laurenz zuerst den neuen Altar, den Künstler Michael Lauss entworfen und hergestellt hat. Von ihm stammt auch die Statue des Hl. Leonhard, der unter anderem Patron der Landwirte ist. Die Marienstatue aus der alten Kapelle hat Josef Mittlböck-Jungwirth restauriert. Das Kreuz oberhalb des Eingangs kommt von Maria Pfeil. Es war schon in einem sehr schlechten Zustand und wurde von Michael Lauss und Josef Mittlböck-Jungwirth restauriert. Maria Pfeil hat auch vor einigen Jahren die Kosten für die Restaurierung des Altarbilds, das aus der alten Kapelle kommt, getragen. Das wiederhergestellte Bild wurde jedoch in der alten Kapelle nicht mehr aufgehängt. Die acht Kapellenbänke wurden nach dem Vorbild der Kirchensitze angefertigt.
Eine neue, 45 Kilo schwere Glocke konnte ebenfalls angeschafft werden - dank Anna Pfeil, die im Jahr 2003 in einer Widmung 5000 Euro für eine neue Dorfkapelle hinterlegt hat. Dieses Geld wurde für die 45 Kilo schwere Glocke verwendet.
Musikalisch durch den Tag
Musikalisch gestaltet wurde die heilige Messe von Margarethe Hierzer, Roswitha Pfoser, Astrid Rothbauer sowie Magdalena und Theresa Märzinger. Anschließend spielten die einheimischen Jungmusikern beim Dorffest auf.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden