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NEUFELDEN. Zehn Stunden Flug nahm Michael Harrer gerne in Kauf, um zum Lions-Jugendcamp in Colorado in den USA zu kommen. Denn wie sich herausstellte, wurden diese dreieinhalb Wochen „die beste Zeit meines Lebens.“

  1 / 4   Michael Harrer (3.v.r.) hat mit seiner amerikanischen Gastfamilie und dem brasilianischen Gastbruder viel unternommen.

Der 17-jährige Neufeldner war neben Lena Wöß aus Aigen-Schlägl, die in Litauen war, der zweite Kandidat, den der Lionsclub Rohrbach gemeinsam mit den Tips gratis auf die große Reise schickte. Nach zehnstündigem Flug wurde Michael am Flughafen in Denver bereits von seiner Gastfamilie erwartet und lernte auch gleich seinen Gastbruder Arthur aus Brasilien kennen. „Vom Flughafen ging es dann für mich nach Windsor, in eine kleine Stadt im Norden Colorados, wo meine Gastfamilie zu Hause war. Dort verbrachte ich zweieinhalb wundervolle Wochen mit Arthur, Chad, Rachel und ihren drei Kindern Carter, Collin und Colton.“

In dieser Zeit wurde es nie langweilig: Gemeinsam mit seiner Gastfamilie und anderen Outgoern war der Gymnasium-Schüler in einem Wasservergnügungspark und Trampolinpark, in den Rocky Mountains, auf einem Schießstand oder beim Rodeo. Letzteres hat ihm besonders gut gefallen: „Rodeo ist in Colorado ein Volkssport und es herrschte eine enorme Stimmung im Stadion.“

Im Lions-Camp trafen sich dann insgesamt 28 Jugendliche aus 17 verschiedenen Ländern. „Unser Camp befand sich im Wald, fernab von der Straße oder des nächsten Ortes. Aber wir hatten gemeinsam so viel Spaß, dass die Zeit wie im Flug verging. Leider viel zu schnell! Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann, dass das Camp einfach mit einer Woche zu kurz war“, sagt Michael Harrer. Bei den „Country Presentations“ konnte der Mühlviertler mehr über fremde Länder erfahren und neue Kulturen kennenlernen. „Im Camp habe ich so viele neue Freunde gefunden und wir waren uns alle einig, dass das nicht unser letztes Aufeinandertreffen war. Mittels sozialer Medien wollen wir in Kontakt bleiben!“

Vor der Heimreise verbrachte Michael noch drei Tage in Windsor und war sogar noch in einem anderen Bundesstaat: Arthur, Alper (Türkei) und er fuhren nach Cheyenne in Wyoming zum Country dance. Zum Abschluss trafen sich alle noch einmal in einem Indoor-Vergnügungscenter zum Laser Tag spielen und Bowlen, ehe dann Abschied genommen werden musste.

In der Fremde zuhause

Besonders lobt Michael die Großzügigkeit und Freundlichkeit der Menschen in Colorado und der Gastfamilien: „In den ganzen zweieinhalb Wochen bei der Gastfamilie musste ich kein einziges Essen bezahlen, noch den Eintritt fürs Rodeo oder die Waterworld. Außerdem gaben sie mir immer das Gefühl zu Hause zu sein und waren immer bemüht, Aktivitäten mit uns zu unternehmen.“


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