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Landessiegerin aus dem Poly Neufelden: Projektorientiertes Arbeiten lohnt sich

Martina Gahleitner, 28.06.2016 07:04

NEUFELDEN. Polyschüler haben im laufenden Schuljahr einen Elektro-Roller selbst konstruiert und gebaut. Solche projektorientierten Arbeiten sind die beste Vorbereitung für das Berufsleben – und auch für Wettbewerbe, wie der Landessieg im Fachbereich IT gerade wieder bestätigt.

  1 / 3   Polyschüler der verschiedensten Fachbereiche (mit Landessiegerin Susanne Kepplinger) haben gemeinsam einen Elektro-Roller gebaut. Foto: PTS Neufelden

Gegen Ende des Schuljahres messen sich die besten Poly-Schüler des Landes bei den Fachbereichswettbewerben. Im Fachbereich Informationstechnologie holte sich Susanne Kepplinger aus der PTS Neufelden den Landessieg. Die Teilnehmer mussten einerseits Theoriewissen in den Grundlagen der IT vorweisen, aber auch praktische Arbeiten in der Hardwaretechnik durchführen. “Für die erfolgreiche Teilnahme war sicher auch die intensive und projektorientierte Arbeit an unserer Schule mitverantwortlich“, ist Fachbereichsleiter Arnold Huss überzeugt.

E-Roller aus der Poly-Werkstatt

Er spricht damit den Elektro-Roller an: Schüler der verschiedensten Fachbereiche haben diesen komplett selbst gebaut – von der Erstellung der Planskizzen und des maßstabsgetreuen Werkstattplans über die Schweißarbeiten bis hin zur Steuerung. Auch ein Photovoltaik-Modul wurde angefertigt, damit der Roller mit Sonnenenergie aufgeladen werden kann. „Die Arbeit war so cool, dass ich gar nicht bemerkt habe, dass bereits Schulschluss ist“, sagt Tobias Ried, Schüler im Fachbereich Metalltechnik. In diesem Bereich wurde aus Alteisen der Rahmen geschweißt, in den Gegenständen “Fachkunde“ und „Technisches Seminar“ lernten die Schüler mehr über die verarbeiteten Werkstoffe, die Fachbereichsgruppe Mechatronik konstruierte eine Steuerung für den E–Roller und die Elektriker am Poly Neufelden sorgten für das Photovoltaikmodul. 

„Anhand der Projektarbeit können die allgemeinen und fachlichen Kompetenzen der Schüler am besten weiterentwickelt werden“, ist Schulleiter Heinz Peherstorfer überzeugt und freut sich mit seinen Schülern über das gelungene Projekt.


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