Gestaffelter Schulbeginn: Neuhofen als Vorbild für Linzer Schulen
NEUHOFEN. Schon seit mehreren Jahren beginnt die Neue Mittelschule Neuhofen eine halbe Stunde früher als die angrenzende Volksschule. Das Modell des gestaffelten Unterrichtsbeginn könnte nun als Vorbild für Linzer Schulen dienen.

Um ein hohes Verkehrsaufkommen zu Stoßzeiten zu vermeiden, setzt die Gemeinde Neuhofen schon seit Langem auf ein Modell des gestaffelten Schulbeginns. Die Volksschule mit circa 400 Kindern beginnt um 8 Uhr, während die Schüler der Neuen Mittelschule bereits um 7.30 Uhr mit dem Unterricht starten. Was sich in Neuhofen schon seit Langem zur Entlastung des Verkehrsaufkommen zur Stoßzeit bewährt, wird nun auch für Linzer Schulen überlegt.
„Eine Staffelung der Beginnzeiten nach Schultypen würde zu einer spürbaren Verkehrsentlastung während der Stoßzeit am Morgen führen“, erklärt Vizebürgermeister Markus Hein. „Berücksichtigt man neben den Schülern auch die Lehrkörper sowie die übrigen Bediensteten, wäre eine einheitliche Beginnzeit verkehrstechnisch in Neuhofen heute nicht mehr möglich.“
Chance für viele Schulen
Anlässlich der Corona-Krise sei es notwendig, alte Strukturen aufzubrechen und Veränderungen im eigenen Verhalten zu überlegen. „Mit der Staffelung der Schulzeiten in Neuhofen haben wir ein Best-Practice-Beispiel, dass seit Langem gut funktioniert“, ist Vizebürgermeister Hein überzeugt. „Mit 42 Volksschulen, 21 Mittelschulen, vier Sonderschulen, zwei Polytechnische Schulen, neun Berufsschulen und 16 AHS wäre das Potential ungleich höher.


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