Tierhasser: Neue Vorfälle mit Giftköder in Neukirchen
NEUKIRCHEN. Wieder gibt es neue Vorfälle mit Giftködern in Neukirchen. Erst vor gut zwei Wochen sind zwei Katzen verendet. Jetzt ist ein Schäferhund infolge eines präparierten Köders gestorben. Bürgermeister Prillhofer fordert dazu auf, besonders wachsam zu sein.

Ein mutmaßlicher Tierhasser treibt in Neukirchen weiterhin sein Unwesen. Erst vor rund zwei Wochen waren an der Gemeindegrenze von Neukirchen und Handenberg Giftköder gefunden worden – zwei Katzen waren in der Folge gestorben, ein Hund erlitt schwere Vergiftungserscheinungen.
Schäferhund verendet
Jetzt ist ein Schäferhund qualvoll verendet, die Tierärztin geht von einer Vergiftung aus. Neukirchens Bürgermeister Johann Prillhofer hat außerdem selbst verdächtige Wursträder auf dem Weg zum Gemeindeamt entdeckt und die Polizei verständigt. „Wir können aktuell nur an die Bevölkerung appellieren, aktuell besonders achtsam und vorsichtig zu sein. Das Ganze ist nicht nur eine Gefahr für Tiere, sondern auch für kleinere Kinder“, erklärt Prillhofer auf Tips-Anfrage.
Wachsam sein und bei Beobachtungen Polizei verständigen
Außerdem sollen Tiere an der kurzen Leine gehalten werden und bei verdächtigen Beobachtungen in jedem Falle sofort die zuständige Polizeiinspektion Mauerkirchen verständigt werden. Prillhofer erklärt außerdem, dass sich Neukirchen durch eine besonders große Hundedichte auszeichnet. „Wir können jetzt alle nur hoffen, dass es zu keinen weiteren Vorfällen mehr kommt, ganz vermeiden lässt sich die Gefahr allerdings nicht, wenn Köder zum Beispiel einfach über den Zaun in den Garten geworfen werden“, erklärt Prillhofer.


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