Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

NEUMARKT/BEZIRK FREISTADT. Auch wenn der Schulalltag durch das Corona-Virus ordentlich durcheinandergewirbelt worden ist, stellt sich vielen Eltern derzeit die Frage nach einem Übertritt ihres Kindes in eine höhere Schule. Lernberaterin Judith Berlesreiter-Dangl hat Entscheidungshilfen parat.

Judith Berlesreiter-Dangl: „Der Umstieg ist für alle eine Herausforderung!“ Foto: privat
Judith Berlesreiter-Dangl: „Der Umstieg ist für alle eine Herausforderung!“ Foto: privat

„Im Zusammenhang mit meiner Arbeit als Lernbetreuerin und Nachhilfelehrerin bin ich immerwieder mit der Fragestellung, wie man denn als Eltern wissen könne, ob das Kind oder der Jugendliche für eine höhere Schule geeignet ist, konfrontiert.“

Grundsätzlich ist es so, dass im Semesterzeugnis der Neuen Mittelschule die Noten in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch entscheiden, ob der Jugendliche an eine höhere Schule kommen kann oder nicht. So muss der Lernende die AHS-Reife in den obengenannten Fächern attestiert bekommen.“Meist ist es so, dass sich im Laufe der Unterstufenzeit abzeichnet, ob es in Bezug auf die schulischen Leistungen möglich sein wird, den Sprung zu schaffen und auch an einer höheren Schule zu bestehen“, sagt die Lernexpertin.

„Genau hinschauen und überlegen“

„Es kann aber auch sein, dass es bis zur vierten und letzten Klasse an der Neuen Mittelschule spannend bleibt und alles getan wird, um die entsprechenden Noten zu bekommen, die es fürs „Weitergehen“ braucht. In diesem Fall sollte man besonders genau hinschauen und überlegen, ob denn der Weg einer weiteren schulischen Karriere wirklich sinnvoll und zielführend ist.“

„Große Umstellung für alle“

Neben einem gewissen Maß an Leistungsbereitschaft sind im Verlauf des Besuchs einer höheren Schule –egal für welche Schulform man sich am Ende entscheidet – Eigenschaften notwendig, die einem 14-Jährigen doch einiges abverlangen und umgekehrt aber auch schon essentielle Tugenden für das spätere (Berufs-)Leben sind. So sind ein hohes Maß an (Eigen-)Motivation ebenso gefragt wie die Fähgigkeit, sich gut konzentrieren und fokussieren zu können.

Berlesreiter-Dangl: „Selbstständigkeit und Selbstverantwortung sind meines Erachtens ebenso unumgänglich wie die Fähigkeit zur Teamarbeit. Ist der Umstieg, der zweifelsohne eine große Umstellung (für alle) darstellt, einmal geglückt, können immer wieder Probleme auftreten. Diese zu meistern, nicht gleich aufzugeben und lösungsorientiert vorzugehen zeichnet einen Oberstufenschüler gleichermaßen aus.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden