Lukas Kaufmann im drittbesten Team bei der Alpentour
NIEDERNEUKIRCHEN/SCHLADMING. In Schladming fand die Alpentour, das Mountainbike-Etappenrennen in der wunderschönen Gegend rund um den Dachstein statt. Mit am Start der Niederneukirchner Lukas Kaufmann mit Teampartner Patrik Kluas (NÖ).

Bereits zum dritten Mal nahm der junge Mountainbiker Kaufmann bei der Alpentour teil, somit kannte er schon den einen oder anderen Meter der einzelnen Etappen.
Etappe eins
Die erste Etappe mit 71 Kilometer und 3100 Höhenmeter war heuer gleich die schwerste und somit die sogenannte Königsetappe. Von Schladming aus ging es mehr oder weniger 20 Kilometer nur bergauf bis zur Türlwandhütte, dort oben wurde man dafür mit einer wunderschönen Alpen-Kulisse belohnt. Nach einer flotten, steilen Abfahrt ging es Richtung Rittisberg, dieser Anstieg ist zwar nicht ganz so lange, dafür richtig steil. „Nachdem wir direkt am Gipfelkreuz vorbeikamen, wartete ein wurzeliger Trail auf uns, dieser wurde gefolgt von einer High-Speed-Abfahrt. Da muss man am besten viel Schwung mitnehmen, weil der nächste steile Anstieg bei der Ski-Sprung-Schanze in der Ramsau ist“, erzählt Kaufmann.
Die zweite Etappe
Am zweiten Tag folgte eine landschaftlich traumhafte Etappe mit 62 Kilometer und 2800 Höhenmeter auf uns auf die Mountainbiker. Zuerst ging es 15 Kilometer hoch auf den Hochwurzen und nach einer schnellen Abfahrt wartete der langen Anstieg hinauf Richtung Giglach Seen. Danach gibt es eine holprige Abfahrt und noch einmal einen kleinen Gegenanstieg.
Vollgas auf Etappe drei
Tag 3 war ein Tag zum Vollgas geben auf einer Strecke von 54 Kilometer und 2200 Höhenmeter. So wie an allen Tagen ging es von Schladming aus ständig auf und ab, bevor nach rund 15 Kilometern der Anstieg auf den Hauser Kaibling folgte. „Bei der Alpentour fährt man mit dem Bike dort, wo man im Winter normal mit den Ski fährt und fragt sich schon öfters, warum man nicht in der Gondel sitzt anstatt sich zu quälen – aber das Gefühl, wenn man aus eigener Kraft oben ankommt ist genial“, so Kaufmann. Die Abfahrt vom Hauser Kaibling ist zwar schnell, jedoch auf einer Forststraße. Unten angekommen heißt es wieder Schwung mitnehmen für die letzten 200 Höhenmeter.
Drittbestes Team
Mit seinem Teampartner Patrik Klaus konnte sich Lukas Kaufmann an den Renntagen immer wieder motivieren. Mit einer perfekten Taktik konnten die beiden jeden tag als 3. bestes Team finishen.
Mehr Details zum Rennen können Interessierte auf dem Blog von Kaufman selbst lesen: http://kaufmannlukas94.blogspot.com/


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