Gegen Hammer-Gegner gab es für die Niederwaldkirchner Fußballerinnen nichts zu holen
NIEDERWALDKIRCHEN/LINDABRUNN (NÖ). Es kam einer Sensation gleich, dass sich die Fußballerinnen der Sport Mittelschule Niederwaldkirchen für den Bundesbewerb in Lindabrunn qualifiziert haben. In einer würdigen Eröffnungsfeier bekam die junge Mühlviertler Truppe des Betreuerduos Martin Fesl und Sabine Piermayr mit den Sportmittelschulen Spittal/Drau, Graz und Altenmarkt/Pongau sowie dem BRG Zwettl aber richtige Hammer-Gegner zugelost.

Die Mädels aus Kärnten und der Steiermark waren gespickt mit Spielerinnen namhafter österreichischer Vorzeigevereine und zeigten ein enorm temporeiches und körperbetontes Spiel, sodass die jungen Niederwaldkirchnerinnen kaum ins Spiel kamen. Nach diesen beiden Lehrspielen war Aufbauarbeit angesagt und gegen das Team Salzburg konnten Leonie Gerstl, Carolina Stöttner, Theresa Wolfmayr, Marlene Schneeberger, Laura Kalischko und Julia Hartl das Spiel offener gestalten. Natascha Füreder erzielte auch den verdienten Führungstreffer, der leider bei hochsommerlichen Temperaturen durch einen späten Ausgleichstreffer des Teams Salzburg noch egalisiert wurde.
Letzter Gruppenplatz
Im letzten Gruppenspiel wollten die Niederwaldkirchnerinnen den Vertreterinnen aus Niederösterreich ihr laufintensives Spiel aufzwingen. Leider lief man lief in zwei schnelle Konter und somit musste man sich mit dem letzten Gruppenplatz begnügen.
Am Finaltag war im Spiel um Platz Neun die Luft leider komplett draußen und die tapfer kämpfenden Mädels aus Oberösterreich mussten sich leider mit dem Schlussrang begnügen. Den Bundestitel holte sich erneut Seriensieger Wien Polgarstraße.
Mädchenfußball nun fixer Bestandteil des Unterrichts
Den wichtigsten Erfolg hatten die Niederwaldkirchner jedoch schon vorab erreicht, nämlich dass Mädchenfußball boomt und fortan wichtiger Bestandteil an der Sportmittelschule Niederwaldkirchen sein wird. Direktor Thomas Baumgartner hat mit den Betreuern bereits ein Konzept fürs kommende Schuljahr abgesegnet, in welchem vorgesehen ist, dass die Ballsportlerinnen bis zu zwei fixe Trainingseinheiten pro Woche haben werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden