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Biohort und Ascendor tauschen Standorte: Großes Werk kommt in Drautendorf

Petra Hanner, 18.02.2019 05:52

NEUFELDEN/NIEDERWALDKIRCHEN. Einen Standorttausch vollziehen die beiden Unternehmen Biohort und Ascendor. Die Weichen dafür wurden bereits gestellt.

Große Veränderungen in der Infrastruktur kommen auf Josef und Maximilian Priglinger und deren Mitarbeiter zu. Foto: Biohort

Der Grund dafür ist ein erfreulicher: Biohort ist in den letzten zehn Jahren kontinuierlich um bis zu 26 Prozent gewachsen und der Trend hält an. Weil aber am Biohort-Standort in Pürnstein bei Neufelden mittel- und langfristig keine wesentliche Erweiterung der Produktions- und Büroflächen möglich ist, hat ein interner Arbeitskreis „entsprechend der sportlichen, dynamischen Philosophie unseres Unternehmens“, wie es Junior-Chef Maximilian Priglinger ausdrückt, den Standorttausch als optimale Lösung vorgeschlagen.

40-Millionen-Investition

Für Biohort wird gegenüber dem derzeitigen Standort des Schwesterunternehmens Ascendor in Drautendorf ein völlig neues Werk für rund 40 Millionen Euro aus der Erde gestampft. Am Betriebsbaugebiet entsteht auf rund drei Hektar Fläche ein hochmodernes Produktionsgebäude inklusive Hochregallager. „Mehr als 1.000 Festmeter Wald wurden in den vergangenen zwei Wochen bereits dafür geschlägert – aber keine Angst, für die gefällten Fichten werden wir an anderer Stelle einen gesunden Mischwald pflanzen. Heuer wird dann das Gelände noch planiert und im Herbst werden wir nach den erforderlichen Genehmigungen mit den Ausschreibungen starten. Wir streben einen Baubeginn für Frühling nächsten Jahres an“, erklärt Biohort-Geschäftsführer Josef Priglinger den Zeitplan. Der Umzug ins nagelneue Werk soll im Jahr 2021 vonstatten gehen. Das neue Biohort-Werk in Herzogsdorf ist von den Umstrukturierungen nicht betroffen. „Allerdings ersparen wir uns momentan hier die geplante Expansion“, erklärt Josef Priglinger.

Ascendor nach Pürnstein

Im Gegenzug wird Ascendor Ende 2021 nach Pürnstein übersiedeln. Das alte Betriebsgebäude in den ehemaligen Müller-Wipperfürth-Hallen wird vorerst nicht benötigt und für Ascendor von Grund auf neu konzipiert. So kann für das rasch wachsende Unernehmen ein zukunftsfähiger Standort garantiert werden. „Keine leichte Entscheidung!“, resümieren Josef und Maximilian Priglinger. „Aber wir wollen langfristig in der Region bleiben und sind überzeugt vom Standort Oberes Mühlviertel. Daher stellen wir uns dieser Herausforderung, um Biohort und Ascendor auch weiterhin auf Erfolgskurs zu halten.“


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