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NIEDERWALDKIRCHEN. “Wenn man nicht jetzt beginnt, in die Zukunft zu investieren, wann dann“, fragt Bürgermeinster Erich Sachsenhofer und macht es mit seiner Gemeinde gleich vor.

  1 / 3   Das 2017 neu eröffnete Amtsgebäude ist ein Symbol nach Außen, dass man die Zukunft aktiv gestalten will. Foto: Gemeinde

Gemeinsam mit Auberg, St. Johann, St. Veit, St. Peter und St. Ulrich hat sich Niederwaldkirchen zum Ziel gesetzt, eine leistungsstarke Internet-Infrastruktur für jeden Haushalt und für jedes Unternehmen zu ermöglichen. Derzeit ist man dabei, Fördermittel über die bundesweite Breitbandmilliarde zu beantragen.

„Sobald die Fördermittel gesichert sind, wahrscheinlich kommenden Winter, wird es eine breitflächige Information geben, wann genau und wo gegraben wird.“ Die Bagger werden aber frühstens 2022 anrollen. „Die Baubranche ist mit Aufträgen derzeit so gut ausgelastet, dass kein früherer Start möglich ist.“ Doch schnelles Internet allein reicht nicht, um eine Gemeinde attraktiv und zukunftsfit zu machen.

Kinderbetreuung ausgebaut

„Das Thema Kinderbetreuung ist uns sehr wichtig. In den letzten beiden Jahren wurden 850.000 Euro an Bundesmitteln in die schulische Tagesbetreuung an der Sportmittelschule gestickt“, berichtet Sachsenhofer. Im Gegensatz zu einer Ganztagesschule, bei der die Schüler „automatisch“ bis zum späten Nachmittag beaufsichtigt werden, ist es bei der Tagesbetreuung möglich, die Kinder für einzelne Tage anzumelden. Das garantiert höchste Flexibilität.

Mit der Spielgruppe gibt es auch Angebote für jüngere Kinder ab sechs Monaten. „Hier hat sich vor kurzem unsere örtliche Landjugend schwer ins Zeug gelegt und den Spielgruppenräumen außen und innen einen neuen Anstrich verpasst. Außerdem wurde Platz für neue Einrichtungsgegenstände geschaffen.“

Attraktive Freizeitgestaltung

Nichtzuletzt sind attraktive Freizeitmöglichkeiten für eine zukunftsorientierte Gemeinde ein Muss. Sachsenhofer: „Unser Panoramaweg wurde vor kurzem in den neu angelegten, 90 Kilometer langen, gemeindeübergreifenen Granitpilgerweg eingegliedert. Den Abschnitt in unserer Gemeinde säumen nicht nur zahlreiche Kraftplätze, sondern auch Kunstwerke wie die lebensgroßen Schachfiguren aus Mühlviertler Granit.“


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