Die Umlegung der Steyrtal-Bundesstraße könnte doch etwas länger dauern
Die geplante Umlegung der Steyrtal-Bundesstraße in Obergrünburg soll „zur Gänze“ 2017 erfolgen, war zuletzt mancherorts zu lesen. Derzeit sieht es eher nicht so aus.

Die B140 in Obergrünburg verläuft zum Teil bei einer Breite von 5,2 Metern unmittelbar entlang einer brüchigen Konglomeratwand. 2015 wurde daher eine neue Trasse verordnet, die hinter der bestehenden Tankstelle vorbeiführt. Das Baulos reicht von der Feuerbach- bis zur Tiefenbachbrücke. Die Straße soll auf 7,5 Meter verbreitert werden. Kosten: 4,3 Millionen Euro.
„Naturschutz-, wasser- und straßenrechtliche Verfahren sind vorbereitet bzw. am Laufen“, erklärt Projektleiter Michael Ebser. Vier Häuser wurden übernommen, ein weiteres soll folgen. Frühestens würde im Herbst 2017 mit dem Bau begonnen. Der Zeitpunkt hängt davon ab, ob es zu Berufungen im Verfahren kommt.
Anrainer planen Einspruch gegen das Projekt
Tips vorliegenden Informationen zufolge scheint es momentan danach auszusehen, als könnte das Straßenprojekt doch noch das Landesverwaltungsgericht beschäftigen. Dabei geht es nicht um den Trassenverlauf, sondern um die Einbindung von Zufahrten und daraus resultierende Fragen des Lärmschutzes.
Ebser betont die Notwendigkeit der Umlegung: „Die Straße ist ein Nadelöhr. Das Projekt wurde daher als vordringlich gereiht.“ Falls nötig, würde es auch „im Zwangswege“ umgesetzt.
„Leichte jährliche Verkehrszuwächse“
Vorwürfe, die B140 würde sukzessive zu einem Autobahnzubringer ausgebaut, hält der Projektleiter für „absurd“: „Das ist eine Straße für die Bedürfnisse der Region. Wir rechnen daher nur mit leichten jährlichen Verkehrszuwächsen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden