Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OBERNBERG. Die Polytechnische Schule Obernberg absolvierte im Fachbereich Dienstleistung mit Johannes Bösch und Klassenvorstand Renate Baumann einen Workshop im analogen Fotografieren. Thema war die mexikanische Künstlerin Frieda Kahlo. Sie zählt heute, mehr als sechzig Jahre nach ihrem Tod, zu den herausragendsten Frauen der Kunstgeschichte und war Inspiration für die Kostümierung der Schüler.

„Wir leben in einer schnelllebigen digitalen Welt, Analogfotografie ist Entschleunigung“, darüber waren sich alle Teilnehmer einig.

Das alte Burgareal in Obernberg erwies sich als ideale Location, nach zwei Stunden Fotoshooting waren die Fotos auf der Filmrolle gespeichert. Die Entwicklung des Films und die Ausarbeitung im Physiksaal, der zu einer Dunkelkammer umfunktioniert wurde, waren sehr spannend. Den Schülern war im Zeitalter der Digitalisierung gar nicht bewusst, wie aufwendig es ist, Schwarz-Weiß-Filme selbst zu entwickeln und danach die Fotos auszuarbeiten. Die Arbeiten wurden im Rahmen einer Ausstellung an der PTS/NMS Obernberg einem interessierten Publikum präsentiert.

Analogfotografie wird immer beliebter

Die Gründe dafür, dass sich Analogfotografie in den letzten Jahren wieder wachsender Beliebtheit erfreut, sind vielfältig. Wer auf den Zug aufspringt, sucht oft einen Gegenpol zu den schnell geknipsten und zum Teil beliebigen Digitalfotos.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden