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Auf der spanischen Ferieninsel Mallorca soll eine junge deutsche Touristin Opfer einer Massenvergewaltigung geworden sein. Die Tat wurde von den mutmaßlichen Tätern sogar mit einem Handyvideo festgehalten. Die sechs Männer, alle im Alter von 20 und 21 Jahren, wurden von der spanischen Polizei festgenommen. Sie werden beschuldigt, die 18-jährige Frau vergewaltigt zu haben.

Foto: somkanokwan/adobe.stock.com
Foto: somkanokwan/adobe.stock.com

Die Vorwürfe gegen die Täter sind erschütternd. Medienberichten zufolge sollen die Verdächtigen wohl in Lüdenscheid leben. Das Opfer berichtete, dass sich die Tat in einem Hotelzimmer im beliebten Touristenort Playa de Palma in den frühen Morgenstunden des Donnerstags abspielte. Die junge Frau traf dort einen der Verdächtigen, den sie zuvor auf dem Playa de Palma Boulevard kennengelernt hatte. Nachdem sie etwas getrunken hatten, begaben sie sich gemeinsam in das Hotelzimmer, in dem sich bereits fünf weitere Männer befanden.

Opfer flieht und alarmiert die Polizei

Nach Angaben des Opfers versuchte sie das Zimmer zu verlassen, wurde jedoch von den Tätern daran gehindert. Daraufhin soll es zu mehreren Vergewaltigungen durch die Gruppe gekommen sein. Nach der Tat soll einer der Männer gegenüber der jungen Frau zugegeben haben, dass sie wohl zu weit gegangen sind. Der Frau gelang es schließlich zu fliehen und die Polizei zu rufen. Die alarmierte Polizei traf ein, während sich die Verdächtigen noch im Hotel befanden. 

Tat mit Handy gefilmt

Besonders schockierend ist, dass mindestens einer der Täter die Vergewaltigung mit seinem Handy gefilmt haben soll. Das Opfer berichtete den Ermittlern von dieser grausamen Handlung. Die Täter filmten die Tat offenbar, während sie das Opfer abwechselnd festhielten und abwechselnd vergewaltigten.

Ermittlungen und mögliche Strafen

Die spanische Justiz hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Gruppenvergewaltigung eingeleitet. Sollten die Vorwürfe bestätigt werden, drohen den Tätern lange Haftstrafen. In Spanien kann eine Gruppenvergewaltigung mit bis zu 15 Jahren Gefängnis geahndet werden.


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