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So knallhart wird der Fall zum 25. Tatort-Jubiläum für Kommissar Moritz Eisner

Tips LogoThomas Leitner, 01.02.2024 16:30

WIEN. Vor 25 Jahren gab Harald Krassnitzer sein Debüt als Wiener „Tatort“-Kommissar Moritz Eisner. Am 10. März ist nun sein Jubiläums-“Tatort“ zu sehen - und der wird offensichtlich keine Zuckerschlecken für den Kommissar. 

Der Abend vor dem fatalen Filmriss: „Tatort“-Kommissar Eisners (Harald Krassnitzer) Party zum 60. Geburtstag. (Foto: ORF/Petro Domenigg)

Im Januar 1999 war Schauspieler Harald Krassnitzer (63) in der Folge „Nie wieder Oper“ erstmals als „Tatort“-Ermittler Moritz Eisner zu sehen. Zum 25. Jubiläum haben ihm die Wiener Krimimacher mit „Tatort: ​​Dein Verlust“ einen hammerharten Fall auf den Leib geschneidert, in dem der Kommissar wenig zu lachen hat und selbst unter Mordverdacht gerät.

Eisner mit Filmriss unter Mordverdacht 

„Tatort: ​​Dein Verlust“, der 33. gemeinsame Fall des Wiener Ermittler-Duos Moritz Eisner und Bibi Fellner (Adele Neuhauser, 65) beginnt zunächst ganz harmlos mit einer rauschenden Party anlässlich Eisners 60. Geburtstag. Dieses Gerät ist derartig feuchtfröhlich, dass der Kommissar am nächsten Tag erst einmal seinen Rausch ausschlafen muss und mit einem kompletten Filmriss aufwacht.

Zu allem Überfluss findet er sich bald darauf – immer noch mit einem ordentlichen Kater – in einer Gefängniszelle wieder. Wie Eisner dann erfahren muss, steht er unter Verdacht, in der Nacht zuvor einen Nachtclub-Betreiber erschossen zu haben. Auch wenn der schockierte Kommissar vehement seine Unschuld beteuert, sprechen zahlreiche Tatortspuren und weitere Indizien gegen ihn. Nur seine Kollegin Bibi Fellner glaubt seinen Worten und bekommt im Weiteren einiges zu tun, um ihre Freunde und Kollegen wieder aus dem Knast zu holen...

Lustige Drehtage in der Gefängniszelle 

In einem Interview mit dem ORF berichtet Krassnitzer von den Dreharbeiten zu dem krassen Jubiläums-“Tatort“, die er zum größten Teil in einer echten Gefängniszelle absolvieren musste. Statt wie im Fernsehen üblich, den zu Unrecht Inhaftierten als tobenden Wilden zu inszenieren, der schreiend gegen die Zellentür hämmert, beschloss er sich dafür, das totale Auseinanderfallen und die „doppelte und dreifache Panik“ des eingesperrten Kommissars in den Fokus zu nehmen.

„In die Zelle passt mit mir nur der Kameramann und ein Tonassistent hinein. Die anderen waren am Gang untergebracht. Eisners Entgleiten in diesem Raum zu spielen, hat großen Spaß gemacht, auch wenn es merkwürdig klingt. Unsere Absicht ist es ja Immer, die Figuren so zu erzählen, dass sie einen berühren“, so Krassnitzer.


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