Vermisster Mann (73) mit Bisswunden gefunden
BOZEN. Seit Sonntag wurde der 73-jährige Albert Stockner aus Feldthurns, Südtirol, vermisst. Am Montagabend wurde der Mann mit Bissspuren auf einer Wiese nahe Pinzagen gefunden.

Der 73-Jährige, der unterkühlt und bewusstlos von einer Passantin entdeckt wurde, erlag kurze Zeit später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen konnte sein Leben nicht gerettet werden.
Bisswunden könnten von Wolf stammen
Stockner wies mehrere tiefe Bissspuren am Hals, am Oberkörper und an den Armen auf, die ersten Untersuchungen zufolge von einem hundeartigen Tier stammen könnten. Die genaue Ursache des Angriffs und die Art des Tieres sind noch unklar, wobei Spekulationen über einen großen Hund oder sogar einen Wolf im Raum stehen. In der Region um Pinzagen und Brixen wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach ein Wolf gesichtet, wodurch die Vermutungen nahe liegen, dass es sich bei den Bissspuren tatsächlich um einen Wolf handeln könnte.
DNA-Analyse soll Aufschluss geben
Die örtlichen Behörden haben eine DNA-Analyse angeordnet, um die genauen Umstände des Angriffs zu klären. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen stehen noch aus – sie sollen in Kürze bekanntgegeben werden. Ein Gewaltverbrechen wurde von der italienischen Polizei bereits ausgeschlossen. Das verstärkt die Theorie, dass der Mann von einem Tier angegriffen wurde.
Aufruf zur Vorsicht für Einwohner
Der tragische Tod von Albert Stockner ist ein Schock für Südtirol. Die Gemeinde Feldthurns und die umliegenden Ortschaften sind unsicher und angespannt. Die Sicherheitsvorkehrungen in der Region wurden verstärkt, und die Einwohner sind angehalten, besonders vorsichtig zu sein, bis weitere Informationen über die Gefahr, die möglicherweise von einem wilden Tier ausgeht, bekannt sind.


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