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DUBAI. Der arabische Wüstenstaat erlebte am Dienstag sintflutartige Regenfälle, die alles überfluteten und lahmlegten. Die Straßen verwandelten sich in reißende Flüsse, Wohnhäuser und Unternehmen wurden überschwemmt. 

Symbolbild: KingmaPhotos/stock.adobe.com
Symbolbild: KingmaPhotos/stock.adobe.com

Der internationale Flughafen Dubai, erst kürzlich zum zweitverkehrsreichsten Flughafen der Welt ernannt, stand unter Wasser, und Flugzeuge kämpften damit, sich auf dem überfluteten Rollfeld zu bewegen. Die Auswirkungen der Überschwemmungen auf den Flughafenbetrieb halten weiter an. Zufahrtsstraßen waren durch Überschwemmungen blockiert, und mehrere Fluggesellschaften, darunter die Flaggschiff-Fluggesellschaft Emirates, meldeten Flugverspätungen. Die Budget-Fluggesellschaft Flydubai sagte alle Flüge bis Mittwoch, 10 Uhr Ortszeit, ab.

Reaktion der Behörden und Unternehmen

Emirates setzte das Einchecken für Passagiere, die am Mittwoch abfliegen wollten, aus und warnte vor „betrieblichen Herausforderungen durch schlechtes Wetter und Straßenverhältnisse“. Der Dubai International Airport riet dringend davon ab, zum Flughafen zu kommen, es sei denn, es sei unbedingt erforderlich. Passagiere, die bereits auf der Durchreise waren, wurden weiterhin abgefertigt, jedoch wurden Verzögerungen bei Abflügen und Ankünften erwartet.

Auswirkungen des Regens

In nur 12 Stunden fiel so viel Regen, wie normalerweise in einem ganzen Jahr. Videos aus sozialen Medien zeigen, wie Wasser durch Einkaufszentren floss und Wohnhäuser überflutetet wurden. Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate haben ein heißes und trockenes Klima, was zu seltenen Niederschlägen führt. Mit der zunehmenden Erwärmung der Atmosphäre kann sie mehr Feuchtigkeit aufnehmen und diese dann in Form von heftigen Regenfällen entladen. Die Vereinigten Arabischen Emirate erlebten den schwersten Regenfall seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1949. Dieser Sturm betrifft aktuell die gesamte Arabische Halbinsel und zieht auch in den Golf von Oman.


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